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Mann des Spiels war Münchens Patrick Hager, der gleich drei Treffer erzielte (13., 21., 57.). Den ersten Münchner Treffer hatte Veit Oswald erzielt (11.). Die Krefelder Treffer durch Matthew Santos (5.) und Max Newton (51.) waren zu wenig
Durch die fünfte Pleite in Folge rutschen die Pinguine in der Tabelle mit weiter 13 Punkten auf rang zwölf ab. München hat jetzt 24 Zähler auf dem Konto und klettert auf Rang drei. Für den EHC war es der vierte Sieg im fünften Spiel.
Vor dem ersten Bully wurde es festlich in Krefeld: Über alle Tribünen präsentierten die Fans eine prachtvolle Choreografie zum Jubiläum. Zuvor hatte es einen Fanmarsch zur Arena gegeben.
Und die Pinguine waren ebenfalls in Festlaune, legten einen starken Start hin und beschenkten den Verein bereits nach fünf Minuten mit dem 1:0. Nach Pass von Max Newton sprang der Puck vom Schlitschuh Santos' in Tor. Die Schiedsrichter schauten sich den Treffer noch einmal an, konnten aber keine aktive Kickbewegeung erkennen. Das Tor zählte.
Krefeld spielte weiter mutig nach vorne und traf nach zehn Minuten schon wieder. Dieses Mal hatten die Schiedsrichter aber einen Einwand. Der Treffer von Daniel Bruch zählte aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht.
München war nun jedoch und schlug nur wenig später eiskalt zu: Patrick Hager scheiterte aus zentraler Position noch an KEV-Goalie Felix Bick, Oswald war jedoch zur Stelle und verwandelte den Rebound (11.).
NRW-Sport 25.10.2026 48 Sek. Verfügbar bis 24.10.2028 WDR Online Von Moritz Fuß
Die Gäste hielten den Druck hoch und gingen kurz nach dem Ausgleich in Überzahl sogar in Führung. Die Münchner lockten Bick clever aus dem Tor, Tobias Rieder bediente Hager, der aus kurzer Distanz leichtes Spiel hatte - 1:2.
Die Pinguine hatten noch im ersten Viertel die große Chance zum Ausgleich. Nachdem ein Halten gegen München gepfiffen wurde, trat Oliver Mebus zum Strafschuss an, brahchte den Puck aber nicht im Tor unter.
So gingen die Pinguine mit einem knappen Rückstand ins Mitteldrittel, lagen nach nur 40 Sekunden aber mit 1:3 zurück. Und das auf etwas kuriose Art und Weise. Hager spielte den Puck von hinter dem Tor vor dem Kasten. Von Davis Vandane sprang die Scheibe unglücklich ins Krefeler Tor (21.).
Die Pinguine steckten nicht auf und blieben mutig, trotz mehrerer Abschlüsse brachten sie das Münchner Tor bis zum Ende des zweiten Drittels aber nicht mehr entscheidend in Gefahr. Mit einem 1:3-Rückstand ging Krefeld ins Schlussdrittel.
Der Glaube war bei den Gastgebern zu spüren. Krefeld machte im Schlussdrittel viel Druck, München ließ jedoch wenig zu. Zehn Minuten vor dem Ende belohnten sich die Krefelder aber für ihre Bemühungen: Santos legte den Puck vor das Tor, Newton stocherte ihn zum Anschlusstreffer ins Tor (51.).
Chancen zum Ausgleich waren durchaus da. Drei Minuten vor dem Ende gerieten die Pinguine aber gleich in doppelte Überzahl - und München brauchte nicht lange, um das auszunutzen. Hager stand bei einem Abpraller erneut richtig und erzielte sein drittes Tor des Tages. Das 4:2 war gleichzeitig der Endstand.
Weiter geht es für die Krefeld Pinguine am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings. Der EHC München reist am kommenden Freitag (19.30 Uhr) zu den Straubing Tigers.
Auch die Iserlohn Roosters mussten am Sonntag gegen die Nürnberg Ice Tigers eine 2:4-Heimniederlage einstecken. Mit neun Punkten bleiben die Sauerländer Tabellenletzter, Nürnberg klettert mit 25 Punkten auf Rang zwei.
Cole Maier (5., 53.) erzielte beide Iserlohner Treffer. Tyler Spezia (8.), Nikolaus Heigl (9.) und Samuel Dove-McFalls (11., 45.) trafen für Nürnberg.
Sendung: WDR.de, "Eishockey - Krefeld Pinguine verlieren auch gegen München", 25.10.2026, 19:46 Uhr