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"Ich hoffe, dass hier zugeschaut wurde": Saarbrücken-Profi wittert Spielmanipulation nach verrückter Partie in der 3. Liga
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Florian Pick, Offensivspieler des 1. FC Saarbrücken, hat sich nach der 2:3-Niederlage im Drittligaspiel beim TSV Havelse am Sonntag mächtig über die Leistung der Unparteiischen echauffiert.

Pick ging dabei gegenüber MagentaSport sogar so weit, Spielmanipulation zu wittern. "Ich muss ganz kurz durschnaufen bei dem, was der Schiedsrichter hier veranstaltet hat. Das darf man nicht unkommentiert lassen. Ich hoffe, dass hier zugeschaut wurde, ob das schon Match Fixing war."

Er müsse "wirklich aufpassen. Sonst platzt mir hier der Kragen", schimpfte Pick weiter, gestand nach der überraschenden Niederlage der Saarbrücker beim Tabellenletzten der 3. Liga allerdings auch selbstkritisch: "Wir haben hier eine Scheiße gespielt!"

Dass Pick derart sauer auf Schiedsrichter Maximilian Lotz war, lag in zwei sehr umstrittenen Entscheidungen des Unparteiischen begründet. Zur ersten davon kam es in der 36. Minute, als Lotz nach einem eigentlich handelsüblichen Zweikampf zwischen Saarbrückens Kai Brünker und Havelses Kwasi Wriedt im Strafraum auf Elfmeter für die Gastgeber entschied. Diesen verwandelte kurz darauf Johann Berger zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Saarbrücken nach Pleite bei Havelse stocksauer: "Kann den Unmut verstehen"

Kurz nach Wiederanpfiff erhitzte ein Pfiff des Schiedsrichters dann noch einmal die Gemüter der Saarländer. Erneut entschied Lotz auf Elfmeter für Havelse, wieder war die Entscheidung alles anderes als unstrittig. Wiederum Berger war es egal und er brachte Havelse in Führung, in der 86. Minute stellte Eric Voufack dann auf 3:1 für die Gastgeber. Saarbrücken kam lediglich noch zum Anschlusstreffer durch Brünker in der ersten Minute der Nachspielzeit.

"Ich kann den Unmut der Saarbrücker verstehen. Wenn man drei Elfmeter gegen sich bekommt, ist man immer gefrustet", betonte Doppeltorschütze Berger nach Abpfiff. In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Havelse sogar noch einen dritten Strafstoß zugesprochen bekommen, an dessen Berechtigung es keinerlei Zweifel gab. Statt Berger legte sich diesmal Alexander Guiddir den Ball zurecht, setzte seinen Versuch aber neben das Tor.

Während Havelse mit dem zweiten Saisonsieg wichtige drei Punkte holte und auf drei Zähler an das rettende Ufer heran rückte, büßte Saarbrücken Boden im Aufstiegskampf ein. Pick und Co. liegen als Vierter nun vier Punkte hinter Rot-Weiss Essen, das Relegationsplatz drei belegt.

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