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Werder kassiert Dämpfer vor dem Derby – was das für den HSV bedeutet
Zum Haareraufen: Niclas Füllkrug war in Stuttgart an sieben der 23 Bremer Torschüsse beteiligt. Der Ball fand aber nicht den Weg ins Tor. dpa/Tom Weller
Zum Haareraufen: Niclas Füllkrug war in Stuttgart an sieben der 23 Bremer Torschüsse beteiligt. Der Ball fand aber nicht den Weg ins Tor.

Bremen verliert erstmals seit dem Saisonauftakt. Für den HSV eröffnet sich damit im direkten Duell eine große Chance. Füllkrug bleibt diesmal torlos.

Diese Niederlage dürfte auch beim HSV mit Interesse registriert worden sein! Werder Bremen hat nach sieben ungeschlagenen Bundesliga-Spielen wieder verloren. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune unterlag am Samstag beim VfB Stuttgart mit 0:1 (0:1). Damit bleiben die Bremer bei 15 Punkten stehen – und der HSV kann im Nordderby am Sonntag, 22. November, mit einem Sieg nach Punkten zum Erzrivalen aufschließen.

Dass die Stuttgarter durch ihren vierten Saisonsieg in der Tabelle am HSV vorbeizogen und mit zwölf Punkten zumindest vorübergehend auf Rang acht sprangen, dürften die Hamburger Fans deshalb verschmerzen können. Der HSV ist nun Zehnter. Viel wichtiger aus Hamburger Sicht: Werder, das vorerst Tabellenfünfter bleibt, ist wieder in Reichweite.

Stuttgart trifft früh – Werder-Stürmer Füllkrug bleibt blass

Vor 60.000 Zuschauern in Stuttgart erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Bereits in der siebten Minute traf Maximilian Mittelstädt nach Vorarbeit von Grischa Prömel zur Führung. Der VfB bestimmte anschließend das Geschehen, während Bremen offensiv zunächst kaum etwas zustande brachte.

Auch Niclas Füllkrug konnte daran wenig ändern. Der 33-Jährige, der mit neun Treffern die Bundesliga-Torjägerliste anführt und gerade von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft nominiert worden war, lieferte sich intensive Duelle mit VfB-Verteidiger Jeff Chabot. Gefährlich wurde der Bremer Stürmer zunächst aber nicht. Dabei hatte ihn sein Trainer Thioune vor dem Spiel noch bei Sky mit den Worten gelobt: „Mega, was er gerade macht. Er ist aktuell sehr sexy.“

Bremen drängt auf den Ausgleich – doch Stuttgart hält stand

Nach der Pause wurde Werder deutlich stärker. Füllkrug setzte Youri Regeer in Szene, der frei vor VfB-Keeper Dennis Seimen auftauchte. Doch der Stuttgarter Torhüter reagierte stark und verhinderte den Ausgleich. Auch Marco Grüll und Ludovit Reis kamen zu Abschlüssen, konnten Seimen aber nicht überwinden.

Auf der Gegenseite verpasste Mittelstädt die Entscheidung, als sein Schuss von Werder-Keeper Karl Hein noch an den Pfosten gelenkt wurde. In der Schlussphase drängten die Gäste vehement auf das 1:1, doch Stuttgart brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Für Werder war es die erste Bundesliga-Niederlage seit dem 1:4 am ersten Spieltag beim SC Freiburg. Nach sieben Partien ohne Pleite ist der Bremer Höhenflug damit vorerst gestoppt. (fa/sid/dpa)

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