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Horror beim Gassigehen: Knast-Profi von Hund angefallen: 50 Stiche!
Fußballspieler Jermaine Pennant umarmt einen Mann
Copyright: Instagram/@jermaine7pennant Jermaine Pennant lässt sich von Hund King trösten.

Ein blutüberströmtes Schienbein, vier tiefe Bisse und mehr als 50 Stiche: Diese Gassirunde wird Jermaine Pennant garantiert niemals aus dem Gedächtnis streichen können.

Ein fremder Schäferhund fiel den 43-Jährigen, der einst unter anderem im Mittelfeld des FC Liverpool kickte, an, als der Ex-Sportler seinen eigenen Hund King ausführte.

Pennant lief in der Premier League mit Fußfessel auf

Der Hund griff Penannts Schilderungen zufolge erst seinen eigenen Vierbeiner, einen Amerikanischen Akita, an. Um seinen treuen Gefährten zu verteidigen, ging der Ex-Kicker daziwschen. Das berichtet „Daily Mail“.

Wie dramatisch diese Augenblicke abliefen, verriet Pennant dem englischen Blatt „The Sun“. „Es war wirklich beängstigend. Der andere Hund ist auf King losgegangen, also bin ich dazwischen, um ihn zu beschützen“, berichtete der Engländer. „Im nächsten Moment hat er mich angegriffen. Ich lag am Boden, und er hing mindestens fünf Sekunden an meinem Bein.“ Sein eigener Hund verhinderte anschließend womöglich Schlimmeres: „King ist dazwischengesprungen, um mich zu beschützen.“

In seiner Instagram-Story veröffentlichte Pennant Bilder von den tiefen Wunden an seinem Bein, die mit mehr als 50 Stichen genäht werden mussten.

Zudem teilte der einstige Fußballer ein Foto, das ihn mit seinem Haustier zeigt. „Ich wurde von einem Deutschen Schäferhund angegriffen, ich habe versucht, King zu beschützen, aber der Hund hat mein Bein erwischt, ich lag am Boden, der Hund hing immer noch an mir und machte keine Anstalten loszulassen, bis King eingegriffen hat, weil er nicht wusste, was los war.“

Er führte seine Schilderung fort: „Aber in dem Moment, in dem er es tat, hat er den Hund vertrieben und mir eine Situation erspart, die schrecklich hätte werden können.“ Sein geliebter Hund blieb quasi unverletzt, war anschließend aber blutüberströmt. „In diesem Moment habe ich meine Schmerzen vergessen und mir ist das Herz in die Hose gerutscht, aber es war nicht Kings Blut.“ Zum Abschluss seines Beitrags widmete er dem Tier rührende Worte: „Mein Held, der mich immer noch beschützt und versucht, auf mich aufzupassen, KING, du bist eine Legende, ich liebe dich, der beste Freund des Menschen, danke, dass du auf uns beide aufgepasst hast.“

Den Vorfall bei den Behörden zu melden, zieht Pennant derweil nicht in Betracht. Laut eigener Aussage verzichtet er auf eine Anzeige.

Als aktiver Fußballer blickt Pennant auf eine beachtliche Laufbahn zurück, die allerdings auch von Skandalen geprägt war. Ganze 17 Jahre lang verdiente er sein Geld als Profi, ehe er seine aktive Zeit 2018 mit 35 Jahren endgültig beendete. Insgesamt bestritt der Engländer 231 Partien in der Premier League. Dabei lief er für Vereine wie Arsenal, Portsmouth, Leeds United, Birmingham City, Liverpool sowie Stoke auf.

Beim Spiel Birmingham gegen Tottenham zeichnet sich unter Pennants linkem Stutzen eine elektronische Fußfessel ab.
Copyright: IMAGO/Bildbyran 2005: Beim Spiel Birmingham gegen Tottenham zeichnet sich unter Pennants linkem Stutzen eine elektronische Fußfessel ab.

2004/05 machte er Schlagzeilen, weil ihm der Führerschein entzogen wurde. Nachdem er ohne Führerschein mit Alkohol am Steuer erwischt wurde, musste er sogar für drei Monate ins Gefängnis. Anschließend musste er bis zum Ablauf der Strafe eine Fußfessel tragen, die er selbst auf dem Platz nicht ablegen durfte. Das führte dazu, dass er sogar in der Premier League für Birmingham mit der Fußfessel unter dem Stutzen auflief. (red)

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