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Borussia Dortmunds Berater springt Trainer Niko Kovac zur Seite. Marc Bartra freut sich auf seine Rückkehr ins Ruhrgebiet. News und Gerüchte zum BVB.
Borussia Dortmund steht nach acht Bundesligapartien gemeinsam mit dem FC Bayern an der Tabellenspitze. Trotzdem gibt es weiterhin Diskussionen über die Spielweise der Schwarz-Gelben. Insbesondere der teilweise eher ergebnisorientierte und wenig spektakuläre Fußball sorgt bei einigen Beobachtern für Kritik.
BVB-Berater Matthias Sammer kann diese Einwände nicht nachvollziehen. In der Sendung Sky90 stellte er sich hinter Trainer Niko Kovac und hob dabei vor allem dessen Fähigkeiten im Umgang mit Menschen hervor.
"Er ist wie ein Gentleman - auch zu den Spielern. Er hat ein Auftreten. Wir sagen immer: People Management ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je und reden trotzdem nur über Taktik. Das ist übertrieben jetzt, was ich sage, aber diese Menschenführung und Glaubwürdigkeit, die er hat, ist besonders", sagte Sammer.
Auch die sportliche Entwicklung unter dem Kroaten führte Sammer als Argument für Kovac an. Seit dessen Amtsantritt im Februar 2025 habe sich Dortmund kontinuierlich weiterentwickelt. "Die Grundlagen, seitdem er da ist, die sind Wahnsinn", sagte Sammer.
Besonders wenig Verständnis zeigte Sammer für die anhaltenden Debatten über die Dortmunder Spielweise. Mit durchschnittlich zwei Punkten pro Bundesliga-Spiel verfüge Kovac über eine starke Bilanz.
Dass dennoch immer wieder Zweifel an seiner Arbeit geäußert würden, stößt beim ehemaligen Nationalspieler auf Unverständnis. "Ich kann es nicht akzeptieren, wenn in Deutschland, man spricht von Raunen und so, das ist alles nicht greifbar. Das kann ich nicht nachvollziehen", erklärte der 59-Jährige.
Borussia Dortmund trifft am Mittwochabend in der Champions League um 21 Uhr auf Real Betis aus Sevilla - und somit auch auf Marc Bartra, der einst von 2016 bis 2018 für den BVB spielte und das einzige Mitglied der Mannschaft war, das beim Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus am 11. April 2017 verletzt wurde.
Der mittlerweile 35 Jahre alte Spanier, der 51 Pflichtspiele für den BVB absolvierte, will heute über dieses Ereignis nicht mehr sprechen. Gegenüber dem SID erklärte er jedoch: "Ich habe gelernt, das Leben, meine Familie, meine Mitspieler und die kleinen Dinge, die wir manchmal für selbstverständlich halten, mehr zu schätzen." Daraus sei auch seine besondere Beziehung zur Stadt entstanden: "Deshalb wird Dortmund immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben."
Fast neun Jahre nach seinem Abschied steht Bartra nun erneut auf dem Rasen des Dortmunder Stadions. Dass er dabei Real Betis in einem besonderen europäischen Wettbewerb vertreten darf, bedeutet ihm viel. "Zurückzukehren und dabei Betis in einem so besonderen Wettbewerb zu vertreten, ist ein Geschenk", sagte er. "Ich freue mich riesig darauf und empfinde Dortmund gegenüber eine große Verbundenheit."
Bei seiner Rückkehr freut sich Bartra vor allem auf die Atmosphäre im Signal Iduna Park. "Manche Stadien hört man - andere spürt man. Man kann in großartigen Stadien spielen, aber das Gefühl im Westfalenstadion lässt sich schwer in Worte fassen. Eine brutale Energie." Bei der er das Gefühl habe, "dass das Stadion ein eigenes Leben hat. Alles bebt, sogar der Boden. Das muss man selbst erleben".
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Mittwoch, 4. November (21 Uhr) |
Champions League |
Borussia Dortmund vs. Real Betis |
Samstag, 7. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. SV Elversberg |
Samstag, 21. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund |
Dienstag, 24. November (21 Uhr) |
Champions League |
FC Arsenal vs. Borussia Dortmund |
Sonntag, 29. November (19.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. Bayer Leverkusen |