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Dynamo Dresden drohen vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth am Freitag erhebliche Personalsorgen in der Innenverteidigung. Neben dem gesperrten Friedrich Müller könnte auch Nicolai Rapp ausfallen. Welche Optionen bleiben Trainer Thomas Stamm?
Dynamo Dresden empfängt am Freitagabend um 18:30 Uhr die SpVgg Greuther Fürth im Rudolf-Harbig-Stadion. Nach der jüngsten 2:1-Niederlage bei Hannover 96 will die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm vor heimischer Kulisse eine Reaktion zeigen. Allerdings könnten den Schwarz-Gelben dabei ausgerechnet in der Innenverteidigung wichtige Optionen fehlen.
Müller gesperrt, Keller, Bünning und Schmidt weiter keine Option
Die jüngsten Heimauftritte machen Dynamo Mut: Im DFB-Pokal setzte sich die SGD mit 2:0 gegen Bundesligist FC Schalke 04 durch. Zuvor gab es in der Liga ebenfalls einen 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg.
Gegen Fürth drohen nun jedoch personelle Engpässe in der Abwehrzentrale. Die Langzeitverletzten Lars Bünning und Kenneth Schmidt fallen weiterhin aus. Auch Thomas Keller, der seit mehreren Wochen mit den Folgen einer Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig zu kämpfen hat, dürfte am Freitag noch keine Option sein.
Zusätzlich muss Dynamo auf Friedrich Müller verzichten. Der Innenverteidiger sah in Hannover nach zwei Verwarnungen die Gelb-Rote Karte und ist damit für das Heimspiel gesperrt.
Elfmeter verursacht, Platzverweis kassiert
Müller hatte sich seine erste Gelbe Karte in der 59. Minute eingehandelt. Nach einem missglückten Spielaufbau der Dresdner foulte er Hannovers Chakroun im Strafraum. Schiedsrichter Felix Weller entschied auf Elfmeter, den Hannover zur 2:1-Führung verwandelte.
Nur sechs Minuten später sah Müller nach einem weiteren Foulspiel seine zweite Verwarnung und musste vorzeitig vom Platz.
Dieses Foul von Müller an Chakroun sorgte für den Elfmeter und Müller‘s erste Gelbe Karte. (Foto: Swen Pförtner/dpa)