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Der FC Bayern hält auf der Suche nach Verstärkungen für die Zukunft weiterhin Ausschau nach vielversprechenden Talenten. Dabei rückt offenbar ein junger Portugiese erneut in den Fokus der Münchner. Daniel Banjaqui von Benfica Lissabon wird schon seit geraumer Zeit mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Nun könnte das Interesse konkreter werden.
Bereits im Frühjahr hatte Sky berichtet, dass sich die Bayern mit dem Rechtsverteidiger beschäftigen. Der damals 17-Jährige machte vor allem mit seiner Schnelligkeit, körperlichen Stärke und seinem Offensivdrang auf sich aufmerksam.
Wie TEAMtalk berichtet, könnte der FCB einen Vorstoß beim portugiesischen Nachwuchsspieler unternehmen. Banjaqui gilt als eines der interessanten Abwehrtalente seines Jahrgangs und hat sich mit seinen Leistungen auch bei anderen Vereinen auf den Radar gespielt.
Ein möglicher Transfer dürfte für die Bayern allerdings alles andere als einfach werden. Benfica hat offenbar bereits auf das wachsende Interesse reagiert und den Youngster mit einem neuen Fünfjahresvertrag ausgestattet.
Besonders bemerkenswert ist die finanzielle Absicherung: Das neue Arbeitspapier soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro enthalten.
Damit setzen die Portugiesen ein deutliches Zeichen. Banjaqui soll langfristig an den Verein gebunden werden und nicht schon bei der ersten interessanten Offerte den Klub verlassen.
Ob Benfica bei einem konkreten Angebot auch unterhalb dieser Summe gesprächsbereit wäre, ist derzeit offen.
Auch vonseiten der Bayern gibt es bislang keine Hinweise auf ein offizielles Angebot. Die Münchner sollen die Entwicklung des Verteidigers allerdings weiterhin aufmerksam verfolgen.
Die Beschäftigung mit Banjaqui passt zur langfristigen Kaderplanung des Rekordmeisters. Auf der Rechtsverteidigerposition könnte sich in den kommenden Transferperioden personell einiges verändern.
Mit Konrad Laimer und Josip Stanisic verfügt Vincent Kompany zwar über etablierte Optionen auf der rechten Abwehrseite. Ein junger, entwicklungsfähiger Spezialist könnte dennoch eine interessante Ergänzung darstellen.
Neben Banjaqui hatten sich die Bayern in der Vergangenheit auch mit Givairo Read von Feyenoord Rotterdam beschäftigt. Der Niederländer galt zwischenzeitlich sogar als bevorzugter Kandidat.
Ob Banjaqui inzwischen in der internen Rangliste nach oben gerückt ist, bleibt unklar.
Fest steht: Benfica hat mit der angeblichen 80-Millionen-Euro-Klausel die finanziellen Hürden für interessierte Vereine deutlich erhöht. Für die Bayern dürfte der Portugiese deshalb vorerst vor allem ein Kandidat für die langfristige Beobachtung bleiben.