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Keine Überraschungen beim Trainingsauftakt in den USA: Ferrari und Red Bull geben den Ton an, Kimi Antonelli absolviert vor der möglichen Kür die Pflichthat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix der USA 2026 Platz 1 gesichert.
Der Ferrari-Pilot stellte auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas, eine Bestzeit von 1:36.052 Minuten auf und verwies Singapur-SiegerDabei hatte Verstappen zunächst eine Bestzeit von 1:35.860 Minuten vorgelegt. Diese wurde ihm aber wegen Verstoß gegen die Tracklimits-Regel gestrichen. So war der Weg frei für Leclerc, dessenEs ist fast schon Tradition in der Formel 1 2026, dass Verstappen zu Beginn eines Rennwochenendes Probleme mit seinem Fahrzeug meldet. Das war am Freitag in Austin nicht anders.
Der viermalige Weltmeister funkte gleich auf seinem ersten Run, er verspüre"Reibung" beim Einlenken - fast so, als habe sich irgendwas in der Lenksäule verklemmt. Trotzdem fuhr er in 1:38.040 Minuten gleich mal die erste Bestzeit. Nach 20 Minuten hatten dann die Ferraris die Spitze übernommen: Leclerc führte mit einer Bestzeit von 1:36.761 Minuten auf den gelben Mediumreifen 0,074 Sekunden vor Hamilton.
Knapp eine halbe Sekunde dahinter reihten sich der bald entthronte Weltmeister Norris und der angehende Weltmeister Antonelli ein, der in Austin seinenZwischendurch meldete Hülkenberg ein"sehr merkwürdiges" Ansprechverhalten seiner Audi-Powerunit in der letzten Kurve. Am Boxenfunk konnte er zunächst nicht zuordnen, ob das Problem originär im Motor oder im Getriebe auftrat. Hülkenberg absolvierte dennoch mehr als 20 Runden, blieb aber mehr als eine Sekunde hinter Teamkollege Bortoleto zurück. Viel Zeit an der Box verbrachten die beiden Williams-Fahrer.
Zumindest laut offizieller Auskunft des Teams waren dafür aber keine technischen Probleme ursächlich:"Während des ersten Freien Trainings werden beide Fahrer ein Aerodynamik-Testprogramm absolvieren, um die Weiterentwicklung sowohl des diesjährigen Autos als auch des FW50 für die kommende Saison voranzutreiben", hieß es noch während der Session auf Anfrage. Gut 20 Minuten vor Schluss packten die Topteams dann einen frischen Satz Softreifen aus.
Verstappen verbesserte sich zunächst auf 1:35.860 Minuten und legte damit vor, seine Bestzeit wurde aber wegen Tracklimits in Kurve 19 gestrichen. Somit stand Leclerc mit seiner Bestzeit von inzwischen 1:36.052 Minuten auf Platz 1, 0,084 Sekunden vor Verstappens zweitbester Zeit der Session. Am Ende des Trainings kam es bei Kurve 15 zu einem ungewöhnlichen Bild: Die Fahrer reduzierten auf ihrer Auslaufrunde gezielt das Tempo und fuhren einen kurzen Streckenabschnitt mit niedriger Geschwindigkeit im sogenannten Low-Grip-Modus.
Eine Folge der zuletzt aufgetretenen Softwareprobleme, die unter anderem beim Regen-Grand-Prix in Malaysia einige Autos außer Gefecht gesetzt hatten. Hintergrund war ein von der FIA gemeinsam mit den Teams und Motorenherstellern organisierter Softwaretest. Dabei sollten zusätzliche Schutzmechanismen für die Powerunits erprobt werden, die bei geringer Streckenhaftung zum Einsatz kommen. Dafür mussten die Fahrer bestimmte Eingaben am Lenkrad vornehmen, um entsprechende Situationen zu simulieren und die Software unter kontrollierten Bedingungen zu überprüfen.
Zumindest im ersten Freien Training des Grand Prix der USA war auch ein amerikanischer Fahrer am Start. Colton Herta übernahm als Freitagspilot das Cadillac-Cockpit vonHerta absolvierte bei seinem Auftritt 21 Runden und belegte den 21.
Platz, knapp vier Sekunden hinter der Trainingsbestzeit und 0,926 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Neben Herta nehmen in Austin übrigens auch zwei amerikanische Teams am Grand Prix der USA teil: eben der neue Rennstall Cadillac des General-Motors-Konzerns, und das Haas-Team von Gene Haas.macht die Formel 1 Station in Texas. Die anspruchsvolle Strecke mit ihren schnellen Kurvenkombinationen, deutlichen Höhenunterschieden und der markanten Bergauf-Passage zur ersten Kurve gehört seit 2012 zum Formel-1-Kalender.
Anders als in den vergangenen drei Jahren wird 2026 in Austin kein F1-Sprint ausgetragen. Stattdessen stehen drei Freie Trainings auf dem Programm, bevor am Samstag um 23:00 Uhr deutscher Zeit das Qualifying beginnt. Der Grand Prix startet am Sonntag um 21:00 Uhr deutscher Zeit . Zu beachten ist die Zeitumstellung in Europa in der Nacht auf Sonntag, durch die sich der Zeitunterschied zu Texas von sieben auf sechs Stunden verkürzt.
, ServusTV und im SRF übertragen im Test: Lieber Elektro oder Verbrenner?
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