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Schreckmoment um Ex-BVB-Star: Teamkollegen feiern Titel mit seinem Trikot
Roman Bürki wird auf einer Trage abtransportiert
Ex-BVB-Keeper Roman Bürki musste auf einer Trage vom Feld. © Andy Lyons/Getty Images via AFP

Eine historische Titel-Nacht hat einen faden Beigeschmack: Ex-BVB-Torwart Roman Bürki hat sich eine Kopfverletzung zugezogen.

Dortmund/Columbus – St. Louis City hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (22. Oktober) das Finale des US Open Cup gegen Columbus Crew gewonnen. Ein Ex-BVB-Star konnte allerdings nicht mitfeiern: Für Roman Bürki war das Endspiel nach 78 Minuten vorzeitig beendet.

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Ex-BVB-Star Roman Bürki muss nach Zusammenprall ins Krankenhaus

Was war passiert? Columbus-Stürmer Anass Zaroury setzte in der 70. Minute nach einer Eins-gegen-eins-Situation zum Sprung an, um einen Zusammenprall mit dem Schweizer Keeper zu verhindern. Trotzdem erwischte er Bürki beim Absprung mit dem Knie am Kopf.

Der Ex-BVB-Torwart wollte nach der Szene sofort aufstehen, doch er blieb liegen und benötigte medizinische Hilfe. Nach minutenlanger Behandlung transportierten ihn die Betreuer auf einer Trage ab.

Anschließend musste Bürki ins Krankenhaus. Eine Nachricht beruhigte: Der Verein bestätigte gegenüber ESPN, dass er auf dem Weg dorthin bei Bewusstsein war und all seine Körperglieder bewegen konnte (mehr zu ehemaligen BVB-Stars bei RUHR24).

St. Louis City feiert ersten Titel mit Trikot von Ex-BVB-Star Roman Bürki

Das Spiel lief parallel weiter. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es zwischen St. Louis City und der Columbus Crew 0:0. Erst das Elfmeterschießen brachte die Entscheidung: Die Mannschaft des Ex-Dortmunders setzte sich mit 5:3 durch, Bürki-Ersatzmann Ben Lundt parierte den ersten Elfmeter und wurde so zum Zünglein an der Waage.

Erst vor wenigen Tagen feierte der Klub einen Rekordsieg gegen BVB-Legende Marco Reus (6:2). Jetzt folgt der erste Titel der noch jungen Vereinsgeschichte (2019 gegründet). Ein Moment für die Geschichtsbücher, den Bürki nur aus der Ferne erlebte. Dabei wäre er es eigentlich gewesen, der als Kapitän die Trophäe in den Himmel streckt.

Seine Teamkollegen sorgten trotzdem für eine schöne Geste und ließen ihn an den Feierlichkeiten teilhaben. Bei der Titelzeremonie hielt einer von ihnen Bürkis Trikot hoch. So feierte der Routinier zumindest symbolisch mit.

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