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Vier Spiele, neun Punkte: Die aktuelle Champions-League-Saison des BVB läuft recht erfolgreich. Nach der Hälfte der Spiele hält man Kontakt zu den ersten acht Plätzen, die eine automatische Qualifikation für das Achtelfinale bedeuten würden. Lediglich die Tordifferenz ist derzeit der entscheidende Faktor, dass die Borussia nicht unter den ersten Acht steht.
Es sieht auf den ersten Blick durchaus gut aus für den BVB. Die Chance auf den direkten Einzug ins Achtelfinale ist definitiv gegeben. Allerdings muss man auch sagen: Der Schein trügt! Die bisherige Ausbeute ist angesichts der bisherigen Gegner das Mindeste. Jetzt warten fast nur noch schwere Brocken.
📌 Dortmunds Champions-League-Ergebnisse
Villareal, Bodö, Sabah, Betis Sevilla – das waren die bisherigen Gegner der Schwarz-Gelben. Der Sieg gegen Sevilla darf als Erfolg gefeiert werden. Immerhin hatten die Spanier bis dahin alle Königsklassen-Spiele gewonnen. Allerdings war ein solcher Erfolg auch bitter nötig, nachdem Dortmund in Bodö überraschend eine Niederlage kassiert hatte. Alles in allem sind die neun Punkte angesichts der bisherigen Gegner völlig im Rahmen.
Das Problem ist allerdings das Restprogramm. Die richtigen Brecher warten noch. Am 24. November reist der BVB zum englischen Meister FC Arsenal, am 9. Dezember kommt Inter Mailand nach Dortmund. Hintereinander weg spielt die Borussia dann also gegen die Gegner, die ihnen aus Topf 1 zugelost wurden und damit mutmaßlich die schwersten Aufgaben darstellen.
Im neuen Jahr steht eine weitere Reise nach England an. Am 19. Januar tritt Dortmund bei Aston Villa, ihres Zeichens Europa-League-Sieger, an. Zum Abschluss der Gruppenphase wartet mit dem AEK Athen dann noch eine Pflichtaufgabe.
Auch wenn es also aktuell in der Tabelle sehr gut aussieht, kann sich das Bild schlagartig wandeln. Insbesondere nach den Spielen gegen Arsenal und Inter wird man bei der Borussia wissen, ob man wirklich noch reelle Chancen auf den direkten Einzug ins Achtelfinale hat.
Im vergangenen Jahr qualifizierte sich Borussia Dortmund „nur“ für die Playoffs. Nachdem man das Hinspiel gegen Atalanta Bergamo 2:0 gewonnen hatte, kam man im Rückspiel mit 1:4 unter die Räder und schied aus. Dadurch gingen wichtige Einnahmen flöten, weshalb man ein erneutes Drama in diesem Jahr gerne vermeiden würde.