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Einige Verletzte: KAC weiterhin stark dezimiert in Budapest!

Die Mannschaft des EC-KAC pusht die Zahl ihrer Reisekilometer in der laufenden Woche auf über 2.700, sie tritt am Sonntagnachmittag in Ungarns Hauptstadt Budapest zum ersten Saisonduell mit dem Ferencvárosi TC an.

Eine weitere intensive Woche, die letzte mit der doppelten Herausforderung Champions Hockey League und win2day ICE Hockey League, endet für den EC-KAC (sieben Siege, vier Niederlagen) am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, mit einem Auswärtsspiel in Ungarn. Die Rotjacken treten beim Ferencvárosi TC (vier Siege, fünf Niederlagen) an, den sie in der vergangenen Saison in allen vier Begegnungen besiegen konnten. Spielbeginn in Budapest ist bereits um 15.30 Uhr, Sporteurope.TV überträgt live.

BERICHTERSTATTUNG

Diese Begegnung ist nicht im Free-TV zu sehen, eine Livestream-Übertragung, produziert vom gastgebenden Klub, ist jedoch wie gewohnt auf Sporteurope.TV (Pay-per-View) verfügbar, Sendungsbeginn ist um 15.15 Uhr. Radio Kärnten (online empfangbar über sound.orf.at) begleitet das Spiel in Form von Liveeinstiegen in seinem Nachmittagsprogramm.

Die Ausgangssituation:

Nach zwei gewonnenen Ligaspielen am vergangenen Wochenende musste der EC-KAC am Freitag wieder eine Niederlage hinnehmen, den Vienna Capitals unterlagen die Rotjacken auf eigenem Eis mit 2:3. In der Tabelle fielen die Klagenfurter damit auf die vierte Position zurück. Eine bessere Zwischenbilanz verhindern vor allem die ungewohnt vielen Gegentore: Im bisherigen Saisonverlauf kassierte der Rekordmeister im Schnitt 3,00 Verlusttreffer pro Partie, höher lag dieser Wert am Ende einer Spielzeit zuletzt vor elf Jahren (2015/16). Nach dem famosen Start mit fünf Siegen in Serie fuhr der EC-KAC in den jüngsten sechs Ligaspielen nur fünf von möglichen 18 Punkten ein. Als unverändert produktiv erweist sich das rot-weiße Überzahlspiel: Gegen Wien gelangen beide Treffer bei numerischem Vorteil, wodurch die saisonale Erfolgsquote auf überragende 32,5 Prozent – in Heimspielen sogar 36,0 Prozent – anstieg. Zu schaffen macht den Kärntnern, die aktuell ihre vierte Woche in Folge mit jeweils drei Bewerbsspielen absolvieren, auch die personelle Situation: An den ersten elf Liga-Spieltagen verpassten neun angeschlagene, verletzte oder erkrankte Stammkräfte in Summe 46 Partien.

Der Ferencvárosi TC ist eine von zwei Mannschaften in der win2day ICE Hockey League, die bisher erst neun Partien bestritten haben. Dabei bilanzierten die Ungarn nahezu ausgeglichen, in den vergangenen sechs Runden wechselten sich für sie Siege und Niederlagen stets ab. Prunkstück der Grün-Weißen im aktuellen Monat ist das Penalty Killing, in sämtlichen fünf Begegnungen im Oktober blieben sie ohne Verlusttreffer in Situationen bei numerischem Nachteil. Im Umkehrschluss lässt der Hauptstadtklub aber auch zu viele Gegentore in anderen Spielphasen zu: Pro Spiel schlägt es bei Even Strength durchschnittlich 2,78 Mal hinter den Schlussmännern von Ferencváros ein, was dem zweitschwächsten Wert im ligaweiten Vergleich hinter dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht aus Vorarlberg entspricht. Die Pioneers waren auch der letzte Gegner der Truppe von Head Coach Timo Saarikoski: Im Duell auf eigenem Eis am Freitag kassierte FTC nach Führungen von 2:0 und 3:2 jeweils den Ausgleich, letztlich sorgte Topscorer Carter Savoie (13 Punkte in neun Begegnungen) in Minute 58 für den knappen 4:3-Heimerfolg.

Die Geschichte:

Der Ferencvárosi TC wurde im Sommer 2025 in die win2day ICE Hockey League aufgenommen, daher kam es bislang erst zu vier direkten Begegnungen mit dem EC-KAC. Alle konnten die Rotjacken in regulärer Spielzeit gewinnen, zu Buche stehen damit 12:0 Punkte und 19:6 Tore. Die Klagenfurter waren in jedem der Duelle spielerisch klar überlegen, agierten insgesamt aber etwas zu wenig zielstrebig und geradlinig: In den vier Partien dauerte jede einzelne Puckbesitz-Sequenz des EC-KAC im Durchschnitt 13,14 Sekunden und damit um fast neun Prozent länger als gegen die übrigen elf Gegner in der Liga. Neben der deutlich höheren Anzahl an summierten Torschüssen (160 gegenüber 89) konnte der Rekordmeister auch eine größere Effizienz an den Tag legen: 11,9 Prozent aller rot-weißen Shots on Goal landeten in den Maschen, bei den Ungarn lag dieser Wert bei lediglich 6,7 Prozent. Auf Seiten der Rotjacken konnten Nick Petersen und die beiden Verteidiger Thimo Nickl und Clemens Unterweger in jeder der vier Partien gegen Ferencváros zumindest einen Scorerpunkt verbuchen.

Personelles:

Bei der Personalsituation des EC-KAC dürften sich keine weitreichenden Änderungen gegenüber dem Heimspiel gegen Wien am Freitag ergeben. Neben den Langzeitausfällen Sebastian Dahm, Fabian Hochegger und Matt Fraser stehen in Budapest auch Maximilian Preiml und Jan Muršak nicht zur Verfügung, der Verteidiger strebt ein Comeback nach der Länderspielpause im November an, der Stürmer verletzte sich beim Off-Ice-Training am Freitagmorgen, setzt das Wochenende aus und wird dann neu evaluiert. Aus dem Lineup in der Partie gegen die Capitals werden Verteidiger Gerrit Böhs und Stürmer Niclas Micelli die bereits Samstagmittag startende Reise nach Ungarn nicht antreten, sie laufen am Abend im Auswärtsspiel des Future Teams bei den Wipptal Broncos auf.

kac.at , Bild: Fradimedia

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