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Ryo Hirakawa ärgert sich nach Qualifying in Mexiko: Q2 "locker" geschafft, wenn ...

Ocon-Ersatz Ryo Hirakawa ärgert sich über eine verpasste Chance in seinem ersten Formel-1-Qualifying in Mexiko: Einzug in Q2 wäre "locker" möglich gewesen, wenn ...

(Motorsport-Total.com) - "Ich hätte es locker in Q2 schaffen können", ärgert sich Ryo Hirakawa über sein erstes Qualifying in der Formel 1. Der Japaner, der beim Großen Preis von Mexiko (das Rennen hier im Liveticker!) als Ersatz für Esteban Ocon bei Haas einspringt, kam nicht über den 19. Startplatz hinaus.

Ryo Hirakawa erlebte kein gutes Qualifying-Debüt in Mexiko Zoom

"Das ist für mich wirklich sehr, sehr schade", meint der 32-Jährige, der davon überzeugt ist, dass ein besseres Ergebnis möglich gewesen wäre. Im ersten Sektor stellte Hirakawa seine persönliche Bestzeit auf und lag damit auf Kurs, Carlos Sainz den Einzug in Q2 noch streitig zu machen.

Doch in den schnellen Kurven des zweiten Sektors lief der Haas-Pilot zunächst auf den Williams von Alex Albon auf und verlor dadurch wertvolle Zeit. Im letzten Abschnitt seiner Runde wurde der Japaner zudem von Franco Colapinto im Alpine aufgehalten.

"Ab Kurve 6 und auch in den Highspeed-Passagen hatte ich Verkehr. Dadurch habe ich viel Abtrieb verloren", erklärt Hirakawa. Am Ende fehlte ihm rund eine halbe Sekunde auf den 16. Platz. "Trotzdem ist es schön, hier zu sein, deshalb kann ich mich nicht allzu sehr beschweren."

Hirakawa gibt zu: Freitagseinsatz war "sehr wertvoll"

Obwohl Hirakawa bereits im ersten Freien Training am Freitag im Einsatz war, ist der kurzfristige Einsatz für den Japaner alles andere als einfach. "Diese Erfahrung war sehr wertvoll", sagt er. "Im dritten Freien Training musste ich nicht bei null anfangen. Deshalb glaube ich nicht, dass es für mich so schwierig war."

Den Großteil des dritten Freien Trainings nutzte der Haas-Pilot allerdings zur Vorbereitung auf das Qualifying. Entsprechend gibt es für ihn mit Blick auf das Rennen am Sonntag noch einige Unbekannte - beispielsweise den Boxenstopp. "Ich habe im dritten Freien Training zu Beginn sogar versucht, an der Box anzuhalten."

"Unter Rennbedingungen wird das aber anders sein", weiß Hirakawa, der am Sonntag sein Formel-1-Renndebüt geben wird. "Ich denke trotzdem, dass ich darauf vorbereitet sein sollte." Zunächst liege sein Fokus darauf, einen guten Start hinzulegen und sauber durch die erste Kurve zu kommen.

Ryo Hirakawa denkt noch nicht an Brasilien

Mit dem kommenden Rennwochenende beschäftigt sich der Haas-Pilot dagegen noch nicht. Beim Großen Preis von Brasilien wäre Hirakawa eigentlich für Toyota beim Saisonfinale der Langstrecken-WM im Einsatz, wo er weiterhin um seinen dritten WM-Titel kämpft.

Gemeinsam mit seinen Toyota-Teamkollegen Sebastien Buemi und Brendon Hartley führt Hirakawa die WM-Wertung im Toyota mit der Startnummer 8 an. Der Vorsprung auf das Schwesterauto mit der Nummer 7, das von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries pilotiert wird, beträgt 25 Punkte.

Davon will Hirakawa allerdings nichts wissen. "Ich konzentriere mich nur auf morgen", betont der Japaner. "Über die kommende Woche gibt es nichts zu diskutieren. Schauen wir, was wir [am Sonntag] erreichen können. Es gibt viele neue Dinge für mich, deshalb muss ich das einfach umsetzen und mein Bestes geben."

Auch Rafael Camara könnte das Formel-1-Cockpit am kommenden Wochenende übernehmen. Der Brasilianer wird 2027 für Haas starten und könnte ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Sao Paulo sein Debüt in der Königsklasse geben. Bei den Rennen in Katar und Abu Dhabi ist Camara allerdings noch in der Formel 2 im Einsatz. Offen bleibt zudem, ob Ocon noch einmal ins Cockpit zurückkehren wird.

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