flag
back Zurück
Körperliche Warnzeichen bei Dimitrov: Denkt er ans Karriereende?

Grigor Dimitrov kehrt bei den Erste Bank Open in Wien nach längerer Pause auf die ATP-Tour zurück und macht keinen Hehl daraus, wie sehr ihn die Saison 2026 körperlich gefordert hat. Mit 35 Jahren will der Bulgare sein Spiel und seinen Turnierplan überdenken.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 26.10.2026, 21:08 Uhr

Wer gewinnt?Tipp jetzt!

18+ | MGA | Verantwortungsbewusst wetten.

© Getty Images

Grigor Dimitrov kämpft weiter
Grigor Dimitrov kämpft weiter

Hinter Grigor Dimitrov liegt ein schwieriges Tennisjahr. Frühe Niederlagen bei großen Turnieren und der Absturz aus den Top 100 haben den früheren Weltranglistendritten zurückgeworfen. Seinen letzten Auftritt auf ATP-Tour-Level hatte er bei den US Open Anfang September, wo er bereits in der ersten Runde ausschied. Danach spielte er noch im Davis Cup und bei einem Challenger-Turnier. In Wien trifft er zum Auftakt auf den Italiener Flavio Cobolli.

Körperlich schwierig

Im Interview mit Tennis TV erklärte Dimitrov, dass er zuletzt mehr Zeit zu Hause verbracht habe als gewöhnlich. Sein Körper habe ihn in dieser Saison immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Deshalb habe er begonnen, seine Vorbereitung und die Planung seiner Turniere kritisch zu hinterfragen. Er musste herausfinden, was funktioniere und wo Veränderungen nötig seien. Nach 20 Jahren als Profi sei für ihn klar, dass er nicht länger nach den bisherigen Mustern weitermachen könne.

Veränderungen in der nächsten Saison

Der Bulgare will daher seinen Spielplan anpassen und neue Ansätze ausprobieren. Welche Maßnahmen konkret dahinterstecken, verriet er noch nicht. Er sei aber zuversichtlich, bereits Lösungen gefunden zu haben. Ob diese tatsächlich greifen, werde sich erst zeigen, wenn er sie im Wettkampf umsetze. Dimitrov kenne solche Phasen der Neuorientierung aus seiner langen Karriere. Er müsse sich einfach trauen, Veränderungen in die Tat umzusetzen.

Mit 35 Jahren muss Dimitrov sich neu erfinden

Dimitrov weiß, dass er heute an einem anderen Punkt seiner Laufbahn steht als noch vor einigen Jahren. Sein Körper gebe ihm inzwischen deutlichere Signale, auf die er reagieren muss. Gleichzeitig sieht er darin keinen Grund, seine Ansprüche aufzugeben. Er wolle sich weiterentwickeln und nicht bloß versuchen, mit jüngeren Spielern Schritt zu halten. Konkurrenzfähig bleiben wolle er vorläufig in jedem Fall. Ein guter Saisonabschluss könnte hier für 2027 richtungsweisend sein.

Verpasse keine News!

Aktiviere die Benachrichtigungen:

Dimitrov Grigor

Könnte Ihnen gefallen

ATP: Jetzt ist Daniil Medvedev wirklich „nur“ noch gewöhnlich

tennisnet vor 1 Tag

Naomi Osaka warnt ihre Rivalinnen vor ihren Grand-Slam-Ambitionen

tennis world vor 23 Stunden

Zverev hält den Ball vor Wien flach

sport.ORF.at vor 8 Minuten

Elena Rybakina zieht an Aryna Sabalenka und Mirra Andreeva vorbei und gewinnt 2026 die meisten Titel

tennis world vor 8 Stunden