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Wie schnell sich im Fußball alles ändern kann, zeigt sich derzeit beim VfL Bochum. Noch vor wenigen Wochen schien eine Vertragsverlängerung mit Trainer Uwe Rösler durchaus denkbar. Beide Seiten waren mit der Zusammenarbeit zufrieden und grundsätzlich bereit, gemeinsam weiterzumachen.
Doch plötzlich sieht die Welt beim VfL Bochum völlig anders aus. Nach drei Niederlagen in Folge steckt der Zweitligist mitten im Abstiegskampf. Statt Gesprächen über eine längere Zusammenarbeit steht nun sogar die Zukunft des Trainers auf dem Spiel.
📌 Tabellensituation in der 2. Liga
Dabei hatte sich Rösler beim VfL Bochum zunächst eine gute Ausgangslage erarbeitet. Der 57-Jährige genoss Vertrauen und sollte die Mannschaft sportlich weiterentwickeln. Eine vorzeitige Verlängerung seines auslaufenden Vertrags stand deshalb durchaus im Raum.
Doch die jüngsten Ergebnisse haben die Stimmung deutlich verändert. Auf die Niederlage bei Hannover 96 folgte eine bittere 0:1-Heimpleite gegen Arminia Bielefeld. Anschließend musste sich der VfL auch beim 1. FC Kaiserslautern geschlagen geben.
Damit ist der Revierklub auf den 16. Tabellenplatz abgerutscht. Besonders die anhaltenden Probleme im eigenen Stadion bereiten Sorgen. Die Mannschaft wartet weiterhin auf ihren ersten Heimsieg der Saison. Ausgerechnet dort steht nun die nächste wichtige Partie an.
Am Freitag (23. Oktober) empfängt der VfL Bochum den VfL Wolfsburg. Laut einem Bericht der „WAZ“ könnte die Begegnung für Rösler sogar zum Endspiel werden. Der Druck auf den Trainer wächst nach der jüngsten Negativserie erheblich.
Noch vor Kurzem beschäftigte sich der Verein mit einer möglichen Verlängerung. Jetzt muss Rösler offenbar zunächst beweisen, dass er die sportliche Wende schaffen kann.