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Im MotoGP-Sprint in Australien holte sich Marc Marquez den Sieg und zwölf Punkte. Da WM-Rivale Jorge Martin (Aprilia) stürzte und leer ausging, übernahm MM93 wieder die Führung in der Gesamtwertung. Mit zehn Punkten Vorsprung ging Champion Marquez in den Rennsonntag. Und Martin musste wegen eines Bruchs in der rechten Speiche die Weiterreise nach Melbourne antreten, um sich dort weiteren Untersuchungen zu unterziehen.
Doch aus der sehr guten Gelegenheit für den Ducati-Piloten, seinen Vorsprung weiter auszubauen, wurde nichts. Der Grand Prix wurde abgesagt, Marquez und Martin trennen vor dem Malaysia-GP immer noch zehn Punkte. Während der «Martinator» mit seinen Ärzten und Physiotherapeuten alles unternimmt, um in Sepang am Start zu sein, kann sich Marquez in Ruhe auf das Rennwochenende vorbereiten.
Der Sepang International Circuit unterscheidet sich vom Layout her stark von der Traditionsstrecke auf Phillip Island. Die Fahrer und Teams müssen sich zudem erneut auf herausfordernde Wetterbedingungen einstellen.
«Sepang ist eine völlig andere Strecke als Phillip Island, und das Wetter dort macht die Sache immer noch schwieriger», bestätigte Marc Marquez am Mittwoch vor dem Malaysia-GP. «Das Rennen am Samstag in Australien hat mir einen großen Schub gegeben, aber wir müssen konzentriert bleiben. Das Ziel ist es, weiterhin eine führende Rolle zu spielen und jede Session und jede Anstrengung so gut wie möglich zu meistern.»
Letztes Jahr war Marc Marquez in Malaysia verletzungsbedingt nicht am Start. 2024 erzielte er die Ränge 2 und 12. Bislang konnte der 33-Jährige in Sepang zweimal gewinnen (2014 und 2018).
«Das Rennen am Samstag in Australien hat mir einen großen Schub gegeben.»
Marc Marquez