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2. Bundesliga
2. Bundesliga: Ist das Rot? Die besten Momente aus der RefCam
Videoclip • 01:46 Min
In der 2. Bundesliga feiern die beiden Verfolger VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern wichtige Siege und schieben sich an die Spitze heran. Fürth gelingt ein wichtiger Befreiungesschlag.
Der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern verstärken mit Siegen über Heidenheim und Bochum den Druck auf Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg. Derweil kann Fürth erstmals nach vier sieglosen Spielen wieder jubeln, während Braunschweig in Richtung Abstiegszone zu rutschen droht.
ran wirft einen Blick auf die Zweitliga-Partien am Samstagnachmittag.
In einem mitreißenden Duell der Erstliga-Absteiger hat der VfL Wolfsburg seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Eine Woche nach dem 4:4-Spektakel in Nürnberg gewannen die Niedersachsen mit 3:1 (2:1) gegen den 1. FC Heidenheim und rückten zumindest vorerst auf den dritten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga vor.
Alexander Bernhardsson (1.) sorgte für einen Blitzstart der Wölfe, auch Robert Glatzel (45.+1) und Muhammed Damar (65.) trafen beim vierten Saisonsieg des VfL, der in der Tabelle an Heidenheim vorbeizog. Der FCH verlor nach fünf Spielen erstmals wieder, der Treffer von Kapitän Patrick Mainka (21.) reichte nicht.
Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch: Nach 15 Sekunden rettete Torhüter Timon Wellenreuther erstmals für Wolfsburg, auf der Gegenseite schlug Bernhardsson keine 20 Sekunden später aus dem Rückraum zu. Es folgte ein Offensivspektakel mit zahlreichen Abschlüssen.
Alessandro Vogt traf, aufgrund einer Abseitsposition zählte das Heidenheimer Tor aber nicht (12.). Vogt scheiterte dazu am starken Wellenreuther (20.), ehe Mainka per Kopf nach mehreren Großchancen den verdienten Ausgleich erzielte. Wolfsburg bestrafte den Chancenwucher der Gäste vor der Pause: Bernhardsson traf zwar den Pfosten (45.), kurz darauf war Glatzel mit einem Kopfball jedoch zur Stelle.
Das Tempo blieb in der zweiten Halbzeit hoch. Heidenheim drängte auf den erneuten Ausgleich, Wolfsburg konterte dagegen immer wieder gefährlich - und schlug eiskalt zu. Bei Damars Treffer zum 3:1 wurde der Ball unhaltbar abgefälscht.
Der 1. FC Kaiserslautern hat das dritte Heimspiel in Folge gewonnen und die Aufstiegsränge weiterhin fest im Blick. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht besiegte den VfL Bochum mit 2:0 (1:0) und bleibt im heimischen Stadion damit weiter ohne Gegentor.
Milos Lukovic (31.) brachte den FCK in Führung, Semih Sahin (75.) traf per Foulelfmeter zum Endstand. Beim VfL, der nach acht Ligaspielen erst fünf Tore erzielt hat, werden die Sorgen durch die dritte Niederlage in Serie immer größer - die Abstiegsplätze rücken näher.
Auf dem stimmungsvollen Betzenberg standen die beiden besten Abwehrreihen der Liga zunächst stabil und stellten die Offensive des Gegners vor Probleme, Chancen zu kreieren.
So brachte Zweitligadebütant Lukovic die Roten Teufel mit der ersten guten Gelegenheit der Partie in Führung, als er den Ball überlegt durch die Beine von Torhüter Timo Horn schob.
Auch nach der Pause blieben die laut Lieberknecht "außergewöhnlich guten Offensivspieler" der Gäste zunächst blass. Stattdessen kam der FCK zur nächsten Chance, doch Naatan Skyttä köpfte zu ungenau (66.). Sahin machte mit seinem verwandelten Foulelfmeter alles klar.
Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat dank Doppeltorschütze Felix Klaus den ersten Heimsieg der Saison eingefahren und ist damit vorerst aus der Abstiegszone geklettert. Mit dem 2:0 (1:0) am achten Spieltag gegen Eintracht Braunschweig beendete die Mannschaft von Heiko Vogel, die in der vergangenen Spielzeit nur über die Relegation die Klasse gehalten hatte, eine Sieglos-Serie von vier Spielen.
Klaus erzielte nach einer Vorlage von Paul Will vollkommen ungehindert den Führungstreffer (32.) per Schuss aus der Drehung. In der 63. Minute legte er mit einem Abschluss von der rechten Seite unter die Latte nach. Mit sieben Saisontoren ist der Kapitän nun gemeinsam mit dem Nürnberger Mohamed Ali Zoma Toptorschütze der Liga.
Die Gäste präsentierten sich von Beginn an zwar wacher und mit Zug zum Tor, Fürth hatte aber die erste Chance nach 20 Minuten: Omar Sillah köpfte den Ball knapp am Tor vorbei.
Im Anschluss war das Kleeblatt die aktivere Mannschaft und ging in Führung, Pohlmann verstolperte wenig später die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen (35.). In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, vor allem die Niedersachsen drehten nochmal auf, letztlich aber ohne Erfolg.