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Borussia Dortmund will in dieser Saison möglichst nichts dem Zufall überlassen. Auch der Rasen im heimischen Signal Iduna Park wurde begutachtet. Eine Änderung wurde bereits vollzogen.
Nach dem ersten Bundesliga-Klassiker der laufenden Saison steht Borussia Dortmund noch immer punktgleich mit dem FC Bayern München an der Tabellenspitze, der Traum von der Meisterschaft lebt.
Damit es tatsächlich mit dem großen Erfolg klappt, will der BVB nichts dem Zufall überlassen. Dazu gehört auch der Rasen im heimischen Signal Iduna Park.
Wie die "Sport Bild" berichtet, setzt der BVB seit Kurzem auf eine neue Herangehensweise in puncto Rasenpflege. So sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass der Ball im heimischen Stadion zu langsam rollen würde.
Eine Schlüsselfigur dabei ist der neue Greenkeeper Scott Tingley, der seit Oktober im Amt ist. Er wurde darüber informiert, dass der Rasen im Stadion bislang stets am Tag vor einem Spiel letztmals gemäht worden war. Für den Engländer war klar: Das ist zu früh. Denn: Über Nacht kann der Rasen um 0,1 bis 0,2 Millimeter nachwachsen.
Was nach nichts klingt, macht aber offenbar einen signifikanten Unterschied. Unter Tingley wird der Rasen seither drei Stunden vor Anpfiff eines Spiels noch einmal geschnitten - scheinbar mit Erfolg. Das Spiel soll tatsächlich schneller sein, Trainer Niko Kovac und die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden.
Denn läuft der Ball auf dem Rasen schneller, können technisch starke Teams und Mannschaften, die das Spiel mit Ballbesitz bestimmen wollen, ihre Stärken besser auf den Platz bringen. Der BVB mag unter Kovac keinen Spektakelfußball spielen, hat aber dennoch den Anspruch, gerade zu Hause zu dominieren.
Tingley kam vom englischen Zweitligisten FC Watford nach Dortmund. Gerade im englischen Fußball spielt Rasenpflege eine entscheidende Rolle.
Wird der neue Teppich im Westfalenstadion nun zum Schlüssel für eine besonders erfolgreiche BVB-Saison?