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Düsseldorf · Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff spielten am Samstag jeweils um ein Finale. Beide DTB-Profis mussten sich in drei Sätzen geschlagen geben. Einer hatte sogar schon Matchball.
Alexander Zverev verliert im Halbfinale von Wien mit 4:6, 6:1, 6:7 (4:7). Mehr zu diesem Spiel in Kürze.
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat in einem Krimi seinen zweiten Final-Einzug auf der ATP-Tour binnen acht Tagen verpasst. Der 36 Jahre alte Warsteiner vergab im Halbfinale des Hallenturniers von Basel gegen den Tschechen Jiri Lehecka einen Matchball und unterlag trotz einer phasenweise erneut starken Leistung 6:3, 5:7, 4:6. In der Vorwoche hatte er im engen Endspiel von Basel gegen den Niederländer Tallon Griekspoor verloren.
Struff, der im vierten Aufeinandertreffen mit Lehecka die vierte Niederlage kassierte, darf sich mit rund 140.000 Euro Preisgeld und dem Sprung in der Weltrangliste von Platz 47 auf 39 trösten. Der Titelgewinn 2024 in München bleibt allerdings sein vorerst einziger.
Lehecka spielt am Sonntag gegen den Monegassen Valentin Vacherot in seinem neunten Finale um seinen dritten Karriere-Titel. 2026 hat er die Endspiele von Miami (gegen Jannik Sinner) und Tokio (gegen Carlos Alcaraz) verloren.
Zwei Tage nach seinem Überraschungssieg gegen den großen Novak Djokovic war Struff im Duell mit dem aktuellen Weltranglisten-21. hellwach, nahm dem zwölf Jahre jüngeren Lehecka sogleich den Aufschlag ab. Bei seinem eigenen Service ließ der Routinier erneut lange kaum etwas zu.
In einem deutlich engeren zweiten Durchgang vergab Struff bei 5:4 einen Matchball und kassierte danach das entscheidende Break. Lehecka legte nach, startete mit dem nächsten Break in den Entscheidungssatz. Struff rannte dem Rückstand vergeblich hinterher, auch weil Lehecka immer besser aufschlug und letztlich 22 Asse servierte.