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Die Spannung steigt vor dem Topspiel von Hertha BSC am Sonnabend (13 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern. Es werden schöne Erinnerungen wach. Die blau-weiße 6:1-Pokalgala vor elf Monaten gegen die Pfälzer. Doch da war etwas Freches dabei. Ein Hertha-Stürmer veräppelte die Roten Teufel. Heute ist er ohne Job. Lesen Sie mal, um wen es geht…
Hertha jubelte über ein halbes Dutzend Tore im Olympiastadion. Lautern wurde im Achtelfinale brutal gedemütigt. Und Dawid Kownacki (29) trieb es auf die Spitze. Nach seinem Tor zum 5:1 beging der Pole einen frechen Zettelklau. In der 87. Minute bekam Lauterns Kapitän Marlon Ritter (32) ein Taktik-Papier von der Bank. Er schaute gerade mal eine Sekunde drauf.
Dann schnappte sich Kownacki den Zettel, sah ihn sich kurz an und gab ihn dem völlig überraschten Ritter dann im Vorbeigehen zurück. Kownacki grinste und Ritter sagte später über die kuriose Szene: „Das ist mir scheißegal!“ Ja, das blau-weiße Six-Pack saß tiefer.
Marlon Ritter kann heute darüber lachen. Er ist noch immer Kapitän und träumt mit den Pfälzern vom Bundesliga-Aufstieg. Kownacki hat dagegen momentan gar nichts zu lachen. Der Stürmer ist ohne Job. Wie konnte das passieren?
Bei Hertha war er vergangene Saison zu oft verletzt – nur sechs Tore. Dabei wurde er von Werder Bremen ausgeliehen, um Stürmer Nummer 1 zu werden. Eine angedachte Vertragsverlängerung zerschlug sich im Sommer. Werder wollte ihn aber auch nicht mehr.
Kownacki suchte ohne Erfolg einen neuen Klub. Fünf polnische Klubs (Pogon Stettin, Korona Kielce, Widzew Lodz, Wieczysta Krakau und sein Jugendklub Lech Posen) waren an ihm dran. Doch aus einem Wechsel in seine Heimat wurde nichts.
Am 30. September lösten Werder Bremen und der Pole seinen Vertrag auf, der noch bis 2027 lief. Seitdem ist er ohne Job. Das hatte wiederum Kownacki nicht so richtig auf dem Zettel…
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