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Konstantinos Karetsas hat sich beim BVB-Spiel gegen Union Berlin verletzt. Die Diagnose steht aus – so reagieren Ole Book und Waldemar Anton.
Dortmund/Berlin – Der BVB verlor Samstag (17. Oktober) beim 0:0 gegen Union Berlin nicht nur zwei Punkte – sondern auch einen Hoffnungsträger. Als Konstantinos Karetsas in der 67. Minute mit dem Sprunggelenk wegknickte und sich dabei leicht das Bein verdrehte, deutete Mannschaftskollege Nico Schlotterbeck sofort per unmissverständlicher Geste an: Der BVB-Neuzugang muss ausgewechselt werden.
Karetsas krümmte sich zunächst vor Schmerzen auf dem Platz, konnte dann immerhin gestützt von Betreuern vom Feld humpeln. In Dortmund sorgt man sich nun und fragt sich: Wie schwer ist die Verletzung des 18-Jährigen?
„Es ist eine Sprunggelenksverletzung, er ist umgeknickt“, erklärte BVB-Sportdirektor Ole Book in der Mixed Zone auch gegenüber RUHR24. „Dass der Gegner ihm da auf den Fuß tritt, ist unnötig, weil es davor eine Einwurf-Fehlentscheidung war. Und die ganze Situation gar nicht so kommen sollte. Hoffen wir, dass es nicht ganz so schlimm ist. Er fühlt sich gerade nicht gut.“
Waldemar Anton sagte: „Der knickt so ein bisschen weg und kriegt dann noch nen Schlag auf den Fuß. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes. Ich werde mir das gleich mal anschauen.“
Rani Khedira, der den Zweikampf gegen Karetsas an der Torauslinie führte, ist dabei nicht viel vorzuwerfen. Der Union-Kapitän entschuldigte sich beim verletzten BVB-Profi schon auf dem Platz und wiederholte die Genesungswünsche auch noch einmal vor dem Sky-Mikrofon.
In Dortmund hofft jetzt jeder, dass Karetsas eine deutlich kürzere Ausfallzeit droht als dessen Landsmann Giannis Konstantelias. Der Grieche hatte sich am 1. Spieltag einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt noch monatelang aus.