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Die Dreulacher Skispringerin Hannah Wiegele (25) startet mit neuer Trainingsmethode durch.
So kann man mit einem richtig guten Gefühl in die bevorstehende Wintersaison starten: Hannah Wiegele (SV Achomitz/Zahomc) kürte sich in Stams auf der Normalschanze zur österreichischen Meisterin. Und das nach einer „sehr guten Vorbereitung. Ich habe mit Daniel Keil einen neuen Trainer und zudem auch eine neue Trainingsmethode. Es gab einige Anpassungen, weil sich einfach etwas ändern musste.“ Konkret geht es um das sogenannte Sprungsimulator-Training, „das bei einem Physiotherapeuten in Seekirchen stattfindet. Außerdem habe ich meinen Sprung umgestellt, und wir waren im Windkanal in Slowenien“, erzählt die Junioren-Teamweltmeisterin von 2021, die ihr Fluggefühl und die mentale Komponente als ihre Stärken bezeichnet.
Die Rückkehr ihrer ÖSV-Teamkollegin Lisa Eder, die kürzlich mit Ex-Springer Manuel Fettner Hochzeit gefeiert hat, sowie das langersehnte Comeback der mehrfachen WM-Medaillengewinnerin Eva Pinkelnig freut die 25-Jährige sehr. „Da Lisa zuletzt eine Leistungsträgerin war, ist es wichtig, dass sie wieder da ist. Das nimmt uns etwas Druck. Die Stimmung im Team ist super und mit Julia Mühlbacher im Zimmer passt es perfekt“, sagt Wiegele, die Anfang November ein Trainingscamp am Bergisel absolviert und inzwischen die Großschanzen bevorzugt – schließlich ist die Dreulacherin quasi auf der Sprungschanze aufgewachsen.
Ende November fällt in Lillehammer der Startschuss zur neuen Saison. Die nordische WM geht Ende Februar im schwedischen Falun in Szene.