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Olympiasiegerin Federica Brignone arbeitet intensiv an ihrem Comeback im Ski-Weltcup. In einem Interview mit der italienischen Zeitung „Il Giornale“ erklärte die 36-Jährige, dass sie den Saisonauftakt in Sölden am 24. Oktober verpassen wird.
Das liegt an den Nachwirkungen einer schweren Verletzung, die Brignone im April 2025 bei den italienischen Meisterschaften erlitt; sie umfassten einen Kreuzbandriss sowie mehrere Knochenbrüche.
„Es gibt immer noch Dinge, die ich nicht machen kann“, erklärte die Italienerin mit Blick auf ihren Alltag: „Treppen können zum Problem werden, ich kann nicht laufen, und Tennis ist weiterhin tabu.“
Die Rehabilitation verlaufe jedoch positiv. Laut eigener Aussage könnte Brignone in rund zwei Wochen wieder auf Ski stehen, dennoch ließ sie ihre Rückkehr in den Wettkampf offen: „Ich möchte zunächst als Mensch wieder gesund werden, bevor ich an meine Rückkehr als Athletin denke.“
Brignone hatte sich im Sommer 2026 einer weiteren Operation unterziehen müssen, bei der Metallplatten und Schrauben entfernt wurden, die nach ihrer ursprünglichen Verletzung eingesetzt worden waren.
Neben der Physiotherapie berichtete Brignone nun von täglichen Fortschritten. Demnach habe sie ihr Training auf Athletik-Einheiten ausgeweitet.
Sollten sich die Speed-Disziplinen wie Abfahrt und Super-G für ihr Knie als geeignet erweisen, wären Starts in diesen Bereichen denkbar; der Riesenslalom sei ebenfalls eine Option. „Auch wenn ich schon alles gewonnen habe, liegt es in meiner Natur, schwierige Dinge zu meistern. Ich liebe es, dabei zu sein“, sagte Brignone.
Die Teilnahme an der Ski-WM in Crans-Montana im Februar 2027 bleibt ein realistisches Ziel. Schon im Februar 2026 beeindruckte Brignone die Ski-Welt, als sie trotz ihrer Verletzungsprobleme bei den Olympischen Winterspielen jeweils Gold in Super-G und Riesenslalom gewann.