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Ballon d'Or 2026: Warum der Sieger nur Lionel Messi heißen kann

Lionel Messi hat sich mit seinen überragenden Leistungen bei der WM für den Gewinn des Ballon d'Or empfohlen. Doch es gibt weitere Gründe die für seine Ehrung sprechen.

Lionel Messi hat sich einen weiteren Ballon d‘Or verdient | 90min-Edit/IMAGO

Die Ballon-d'Or-Vergabe am 26. Oktober 2026 scheint so offen wie lange nicht zu sein. In der Saison 2025/26 - einschließlich der WM 2026 - gab es keinen Akteur, der wirklich über jeden Zweifel erhaben war. Die drei Hauptkriterien für die Wahl sind bekanntermaßen die individuelle Leistung, der Mannschaftserfolg sowie Klasse und Fairplay des Spielers. Kein Anwärter war aber in allen Wettbewerben erfolgreich und gleichzeitig individuell herausragend.

Nutznießer davon könnte der Argentinier Lionel Messi sein. Der Rekordgewinner der prestigeträchtigen Auszeichnung steht nicht nur auf der Kandidatenliste, sondern könnte tatsächlich zum neunten Mal geehrt werden. Der 39-Jährige hat dafür ausreichend Argumente gesammelt, weshalb die Ehrung absolut verdient werde.

Hier sind drei Gründe, warum Messi den Ballon d'Or 2026 gewinnen sollte:

1. Messi war der beste Spieler bei der WM 2026

Maja Hitij - FIFA/GettyImages

Es war fast schon absurd, wie Lionel Messi bei der WM 2026 mit seinen herausragenden Leistungen im Alter von 39 Jahren alle anderen Stars in den Schatten stellte. Messi wurde zwar nicht zum Spieler des Turniers bestimmt, jedoch hatte das auch den Grund, dass Spanien das Finale gegen die Gauchos gewonnen hat.

Zunächst sei jedoch angemerkt, dass auch der Vize-Weltmeistertitel ein sportliches Ausrufezeichen ist und andere Kandidaten deutlich früher aus dem Wettbewerb ausschieden. Hinzu kommt, dass Messi zuvor seine Argentinier ein ums andere Mal vor dem Ausscheiden bewahrt hatte.

Schon in der Gruppenphase erzielte der Offensiv-Star sechs der acht argentinischen Tore. Auf dem Weg ins Finale verzeichnete Messi dann sechs Torbeteiligungen in vier Spielen und blieb nie ohne Scorer. Ganz entscheidend war sein Beitrag beispielsweise gegen Ägypten, als Messi in der 79. Minute das 1:2 vorbereitete und vier Minuten später selbst ausglich. Seine große Stunde schlug dann aber vor allem im Halbfinale gegen England, als er die späten Tore zum 1:1 und 2:1 vorbereitete.

Zwar konnte er im Finale keine entscheidenden Akzente setzen, jedoch lag das vor allem an der enorm destruktiven Spielweise der Albiceleste. Acht Tore und vier Assists zeigen dennoch, dass die WM von Messi sowohl als Torschütze als auch als Assist-Geber herausragend war.

2. Messi war auch in der MLS mit Inter Miami sehr erfolgreich

Andy Lyons/GettyImages

Häufig wird so getan, als hätte Messi abgesehen von der WM nur die Füße hochgelegt. Mal abgesehen davon, dass er auch bei der WM-Qualifikation der beste Torschütze in Südamerika war, hat er mit Inter Miami die Meisterschaft in der MLS gewonnen. Selbstredend kann man die nordamerikanische Profiliga nicht mit den europäischen Top-Ligen vergleichen, jedoch muss man dennoch in die Wertung miteinfließen lassen, was Messi genau bei seinem Klub geleistet hat.

Messi hat die MLS in Grund und Boden gespielt und war die entscheidende Figur beim Titelgewinn. In der Meister-Saison 2025 erzielte der 39-Jährige 29 Tore und gab 16 Vorlagen in 28 Spielen. In der noch nicht abgeschlossenen Spielzeit 2026 ist Messi mit 23 Toren und zwölf Assists in 25 MLS-Partien erneut sehr stark unterwegs. Wer also denkt, dass Messi in den USA nur noch zum Spaß gegen den Ball tritt und die Seele baumeln lässt, täuscht sich gewaltig. Der Argentinien-Star ist noch immer topfit und zeigt sein Können Woche für Woche.

3. Messi verkörpert einen absoluten Superstar

Marcelo Endelli/GettyImages

Messi gilt für den überwiegenden Teil der Fußballfans als bester Spieler der Geschichte. Der Argentinier hat sich nicht nur in Argentinien zum absoluten Idol entwickelt, sondern wird weltweit als Legende gefeiert. Selbst wenn er inzwischen bei keinem europäischen Top-Klub mehr spielt, kennt jedes Kind seinen Namen. Messi ist die Verkörperung eines echten Superstars und ein absolutes Genie. Keinen anderen Akteur bringt man so mit der Ballon-d‘Or-Auszeichnung in Verbindung wie den achtmaligen Gewinner.

Messi ist ein Sportsmann durch und durch, der auf dem Fußballplatz nicht nur persönlich glänzt, sondern auch als Kapitän von Inter Miami und bis zuletzt Argentinien seine Kollegen unterstützt. Im Gegensatz zu einigen anderen Argentiniern ist Messi auch in aller Regel ein sehr fairer Sportler, der nicht mit hinterhältigen Aktionen oder Fouls auffällt. Seine letzte Gelbe Karte hat er in der Nationalmannschaft im Jahr 2012 geholt.

Wer fußballerisch eine solche Klasse besitzt, benötigt unsportliche Aktionen gar nicht erst.

Fazit:

Messi bringt noch immer die nötige Leistungsstärke und Persönlichkeit mit, die es für den Sieg der prestigeträchtigen Auszeichnung benötigt. Zudem hat er bei der WM gezeigt, dass er anderen Weltstars in einigen Kategorien noch immer eine Nase voraus ist. Zwar sprechen das verlorene WM-Finale und die Tatsache, dass er nur in der MLS kickt, gegen eine Ehrung, jedoch gibt es diese Kontra-Punkte bei allen anderen Kandidaten genauso. In Summe erfüllt er die drei Hauptkriterien für eine Wahl mit am besten. Es ist genau der richtige Zeitpunkt, Messi für sein Lebenswerk noch ein letztes Mal zu ehren.

Diese 30 Spieler stehen beim Ballon d'Or 2026 zur Wahl

Spieler

Verein

Jude Bellingham

Real Madrid

Pau Cubarsi

FC Barcelona

Marc Cucurella

FC Chelsea, Real Madrid

Ousmane Dembele

Paris Saint-Germain

Luis Diaz

FC Bayern

Bruno Fernandes

Manchester United

Gabriel Magalhaes

FC Arsenal

Erling Haaland

Manchester City

Achraf Hakimi

Paris Saint-Germain

Harry Kane

FC Bayern

Kvicha Kvaratskhelia

Paris Saint-Germain

Sadio Mané

Al Nassr

Marquinhos

Paris Saint-Germain

Lautaro Martinez

Inter Mailand

Kylian Mbappé

Real Madrid

Nuno Mendes

Paris Saint-Germain

Lionel Messi

Inter Miami

Joao Neves

Paris Saint-Germain

Michael Olise

FC Bayern

Willian Pacho

Paris Saint-Germain

Julian Quinones

Al Qadsiah

Declan Rice

FC Arsenal

Rodri

Manchester City, FC Barcelona

Fabian Ruiz

Paris Saint-Germain

William Saliba

FC Arsenal

Ferran Torres

FC Barcelona, Paris Saint-Germain

Dayot Upamecano

FC Bayern

Vinicius Jr.

Real Madrid

Vitinha

Paris Saint-Germain

Lamine Yamal

FC Barcelona

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