Zurück
Kawasaki kam in der Supersport-WM 2026 erst nach der Sommerpause richtig in Schwung, zwei Tests in Cremona brachten die Wende. Jeremy Alcoba brauste im letzten Saisonviertel in jedem der sechs Rennen aufs Podium , viermal als Sieger. Im Endspurt eroberte der Spanier damit sogar WM-Bronze!
Teamkollege Dominique Aegerter konnte sich ebenfalls deutlich verbessern und holte als Zweiter im letzten Rennen der Saison in Jerez de la Frontera seinen einzigen Podestplatz. Damit bewies der 27-fache Laufsieger, dass er immer noch an der Spitze mithalten kann . Die deutliche Leistungssteigerung kam zur richtigen Zeit, als die Vertragsverhandlungen für 2027 in die heiße Phase gingen.
Wochenlang hat Kevin Aegerter, der sich seit vielen Jahren um das Management seines Bruders kümmert, mit dem Team Ten Kate geredet – 2021 und 2022 haben sie zusammen die Supersport-WM gewonnen. Die Verhandlungen waren bereits weit fortgeschritten, als sich herauskristallisierte, dass die Niederländer für 2027 von Yamaha zum chinesischen Hersteller QJ Motor wechseln und deren neues Werksteam bilden. Die Fahrer stehen auch bereits fest: Neben dem Türken Can Öncü wird der aus der Moto2 kommende Niederländer Zonta van den Goorbergh fahren .
Inzwischen ist klar, wo der Weg Aegerters hinführt: Wie SPEEDWEEK.com herausfand, einigte er sich mit dem Team PTR Triumph von Simon Buckmaster und wird sich dort die Box mit dem talentierten Briten Joshua Whatley (21) teilen.
Wie von diesem Motorsport-Portal berichtet, schickt Triumph 2027 zwei werksunterstützte Teams in die Supersport-WM: Neben PTR, von ihnen wurde das Motorrad entwickelt und zu einer siegfähigen Maschine geformt, kommt die Renegade-Mannschaft von Marc Griffith hinzu. Dort wird der Engländer Tom Booth-Amos fahren, der dieses Jahr für PTR dreimal gewann und siebenmal aufs Podium preschte. Er wird seine Crew zu Renegade mitnehmen, der zweite Fahrer dort ist noch offen.
Technisch rüstet Triumph für nächste Saison ebenfalls auf: Mit der 798 gibt es ein neues Homologationsmodell der Street Triple , das erstmals im August mit den neuen Michelin-Reifen auf der Rennstrecke in Aragon von Jorge Navarro getestet wurde.