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Niederlage gegen Leverkusen: Frust bei Schwäbe: „Das ist so ein bisschen das Thema“
Marvin Schwäbe guckt einem Ball von Ibrahim Maza hinterher.
Copyright: IMAGO/Sven Simon Dieser Ball von Ibrahim Maza ging knapp am Tor vorbei. Doch am Ende stehen Marvin Schwäbe und Co. mit leeren Händen da.

Bitterer Sonntag für den 1. FC Köln: Gegen Bayer Leverkusen setzte es die erste Heimniederlage der Saison. Beim 1:2 kam der Anschlusstreffer von Said El Mala (90.+2) zu spät.

Gegen den Rivalen von der anderen Rheinseite zum ersten Mal zu Hause mit null Punkten darzustehen, tut natürlich besonders weh. Entsprechend bedient waren die FC-Profis. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel.

René Wagner: „Das hat uns heute wehgetan“

FC-Torschütze Said El Mala: „Es ist gerade schwer zu sagen, was gefehlt hat. Nach dem intensiven Spiel muss ich mir das angucken und dann schauen. Ich hatte auf dem Platz ein richtig gutes Gefühl. Wir waren griffig, wir sind denen auf den Sack gegangen, worauf die gar keinen Bock hatten. Am Ende haben wir ein gutes Spiel gemacht, meiner Meinung nach.“

FC-Torwart Marvin Schwäbe: „Ich glaube, dass wir in der Grundstruktur sehr, sehr gut defensiv stehen. Dass wir da echt einen Step nach vorne gemacht haben. Es ist so ein bisschen das Thema, dass wir im letzten Drittel ein Stück weit unsauber sind, vielleicht hier und da noch ein bisschen mehr Ruhe brauchen. Dass der letzte Pass eben kommt und dass wir auch zu unseren Möglichkeiten kommen und die Chancen, die wir uns dann herausspielen können, auch nutzen. Dafür haben wir jetzt zwei Wochen Zeit.“

FC-Trainer René Wagner: „Das Spiel war leidenschaftlich, viel Kampf, viel Emotion. Wir haben alles reingeschmissen heute. Am Ende hat es nicht gereicht zu mehr als einem 1:2 zu Hause. Ich glaube, wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit auch Riesenchancen, um vielleicht in Führung zu gehen. Das müssen wir auch tun. Und dann spielst du halt gegen eine Top-Mannschaft aus der Bundesliga, die in den Momenten dann die gewisse Effektivität vor dem Tor hat. Das hat uns heute wehgetan, hat uns hart bestraft.“

Wagner darüber, was in der Offensive fehlt: „Ein bisschen Glück. Vielleicht der letzte Hauch Überzeugung, in dem Moment durchzuknallen. Dass wir nicht abkappen, dass wir nicht den besser postierten Mann finden. Wir haben es geschafft, gegen eine starke Mannschaft auch immer wieder dahin zu kommen. Und dann kommt die eine Flanke nicht an den Mann, der Abschluss ist vielleicht nicht ganz sauber oder der letzte Pass nicht ganz sauber. Das sind aber Sachen, die wir nur im Training lösen können. Wir müssen unter Stress die Sachen abrufen.“

FC-Geschäftsführer Thomas Kessler: „Ich bin enttäuscht. Es ist immer schwer, nach so einer knappen Niederlage zu sagen, dass mehr drin gewesen wäre. Aber ich glaube, wir müssen uns den Vorwurf machen, dass wir die Chancen, die wir heute hatten, leider nicht in dem Ausmaß genutzt haben, dass es zu mehr gereicht hat.“

Leverkusen-Trainer Carles Martinez: „Man hat von der ersten Minute gemerkt, dass es ein Derby ist, ein besonderes Spiel. Heute war es nach der Heimniederlage am Donnerstag entscheidend, dass wir als Gruppe auftreten. Du hilfst mir, ich helfe dir. Das war unser Plan und das haben wir gut gemacht.“

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