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Die Partie benötigte nicht sonderlich viel Zeit, um auf Betriebstemperartur zu kommen. RWE beförderte die Kugel in die gegnerische Hälfte, wo Franci Bouebari das Auge für den auf der rechten Seite freistehenden Dickson Abiama behielt. Die Flanke aus dem Halbfeld landete exakt auf dem Schlappen des Außenspielers, der es per Volley versuchte und mit einem satten Treffer ins Eck auch Manuel Riemann-Lorenzen überwand (5.).
Aachen wurde mit dem frühen Gegentreffer zwar kalt erwischt, hielt in den Zweikämpfen aber auch weiterhin robust dagegen. In Ansätzen gelangten schließlich auch die Kaiserstädter gefährlich vors RWE-Tor. Die beste Chance hatte dabei wohl Louis Köster, der nach einem Pressschlag plötzlich frei im gegnerischen Strafraum auftauchte. Aus spitzem Winkel entschied er sich allerdings für ein Zuspiel ins Zentrum, was noch zum Eckstoß geklärt wurde (14.). Angepeitscht von einem durchweg lautstarken Publikum wurde die Partie mit Fortschreiten der ersten Hälfte zunehmend hektisch. Zunächst zielte Abiama nach einem hervorragend vorbereiteten Konter nur haarscharf am linken Pfosten vorbei (22.). Wenig später rauschte auch nach einer Umschaltsituation der Alemannia das Spielgerät mit einem wuchtigen Abschluss von Lukas Scepanik knapp am rechten Torwinkel vorbei (27.).
RWE präsentierte sich daraufhin etwas griffiger in den Zweikämpfen, ließ die Aachener bisweilen nur über ruhende Bälle vors eigene Tor. So brachte die Elf von Uwe Koschinat die Führung unterm Strich verdient in die Halbzeitpause.
Auch zum zweiten Durchgang nahm die Partie schnell Fahrt auf. Mehdi Loune scheiterte nach schöner Vorarbeit von Justin von der Hitz nur am Torpfosten (47.). Wenig später verpasste Köster eine Hereingabe von von der Hitz nur um einen halben Schritt (51.). Doch auch RWE zeigte schnell wieder die eigene Offensivpower. Marek Janssen zielte nach einem langen Ball in die Aachner Hälfte zunächst knapp am Tor vorbei (54.), scheiterte daraufhin aus spitzem Winkel an Riemann-Lorenzen (56.). Den Torschrei hatte die Hafenstraße dann aber auch schon auf den Lippen. Allerdings traf Noah Pesch das Spielgerät bei seinem Abschluss nach einem Aachener Fehler nicht ordentlich (58.).
Die bis dahin turbulente, doch ausgeglichene zweite Hälfte sollte urplötzlich klar auf Seiten der Hausherren kippen. Köster schmiss sich mit gestreckten Bein in einen zuvor weggesprungenen Ball. Schiedsrichter Felix Wagner bestrafte dies mit der Ampelkarte (65.). Essen drückte prompt den Fuß aufs Gaspedal. Ein Distanzschuss vom eingewechselten Nick Bätzner prallte gegen den Pfosten (67.), direkt darauf musste Riemann-Lorenzen gleich drei Abschlüsse in kurer Abfolge von Lucas Brumme, Abiama und Janssen vereiteln (68.). In der Folge konnten sich die Kaiserstädter von dem ersten Schock der Unterzahl besser erholen und hatten auch ihrerseits eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Meiko Wäschenbach zielte jedoch freistehend von der Strafraumgrenze knapp über das Tor (78.). Die Aachener brachten daraufhin in Daniel Starodid, Kasper Koscierski und Ken Izekor drei frische Kräfte für die Schlussminuten.
Die besseren Chancen hatte dafür aber wieder RWE. Zunächst rauschte ein abgefälschter Schuss von Jannik Hofmann knapp am rechten Pfosten vorbei (88.), direkt darauf köpfte José-Enrique Rios Alonso nach einem Eckstoß freistehend am Ziel vorbei (89.). Aachen schmiss darauhin natürlich alles nach vorne, sollte aber keinen Erfolg haben. Schlussendlich brachte RWE den knappen Heimsieg über die Linie.
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