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Aufgrund des militärischen Konflikts in Nahen Osten stand lange eine Absage des Katar-GP im Raum. Dieser war in diesem Jahr ursprünglich für Ende März anberaumt, wurde dann aber auf Anfang November verschoben.
Die Lage ist nach wie vor unsicher, doch im Rahmen des Indonesien-GP Anfang Oktober sagte Carlos Ezpeleta, der stellvertretende CEO der MotoGP, dass man am Katar-GP festhalten werde. Damals meinte er: «Wir arbeiten aktuell, wie geplant, an der Umsetzung des Katar-GP, wobei die Sicherheit aller Aktiven, unserer Mannschaft und die der Fans Priorität 1 bleibt. Sollte es aber kurzfristig zu einer Veränderung der Situation kommen, dann reagieren wir und erstellen mit den Teams und den Veranstaltern einen sicheren Plan, so wie wir es schon bei der Absage des Valencia-GP 2024 getan haben.»
Am 28. Oktober informierte die Teamvereinigung IRTA die MotoGP-Teams, dass das Event, welches für das Wochenende vom 6. bis 8. November angesetzt ist, stattfindet. Liberty Media und die ausführende MotoGP Sports Entertainment Group werden das Event durchziehen, schließlich steht viel Geld auf dem Spiel.
Ob diese Entscheidung im MotoGP-Paddock alle mittragen, ist eine andere Geschichte. Im Zuge des Australien-GP am vergangenen Wochenende wurden die Fahrer dazu befragt. Einige, so wie Champion Marc Marquez (Ducati), wollten sich zu diesem Thema nicht äußern, andere wiederum verwiesen darauf, dass man einen Job zu machen habe. So meinte KTM-Ass Pedro Acosta auf Phillip Island: «Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passieren wird, aber letztendlich fahre ich für eine Marke, ich fahre für eine Meisterschaft, und wenn sie die Entscheidung treffen, hinzufahren, sollten wir hinfahren.»
Was bleibt, ist die Unsicherheit. Viele Fahrer werden nicht begeistert sein, nächste Woche nach Doha zu fliegen. Sie werden versuchen, die weltpolitische Lage auszublenden und sich beim Katar-GP auf ihren Job auf der Rennstrecke zu konzentrieren.