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Es muss schon sehr viel schief laufen, damit sich Kimi Antonelli am Rennsonntag in Mexiko nicht zum Weltmeister krönt. Der junge Italiener aus dem Mercedes-Team muss nur Neunter werden, um seinen Punkte-Vorsprung so weit auszubauen, dass ihn keiner seiner Gegner im Titelkampf mehr einholen kann.
In Austin hatte Antonelli noch den Sieg errungen, danach kämpfte er mit einer Virus-Erkrankung, die dazu führte, dass er seine Medien-Verpflichtungen am Donnerstag nicht wahrnehmen konnte. Am Freitag sass er wieder im Auto und zeigte sich in guter Form. Das erste Training beendete er auf dem zweiten Platz der Zeitenliste, die Ferrari-Star Charles Leclerc anführte.
Auch im zweiten Training gab der Monegasse das Tempo vor. Antonelli konnte seinen Rückstand auf den Spitzenreiter zwar verkürzen, musste sich aber mit der viertschnellsten Runde begnügen, weil auch McLaren-Star Lando Norris und sein Mercedes-Teamkollege George Russell die 4,304 km lange Runde schneller hinter sich brachten als er selbst.
Dennoch fiel die Tagesbilanz des 20-jährigen Sternfahrers positiv aus. Er erklärte: «Zunächst einmal war es schön, heute wieder im Auto zu sitzen und mich fit zu fühlen. Es war ein interessanter Freitag hier in Mexiko. Es ist nie einfach, ein Gefühl für das Auto zu entwickeln, besonders im ersten Training, wenn die Strecke noch sauber gefahren werden muss. Wir haben zwischen den Sessions verschiedene Dinge ausprobiert, um die Balance des Autos in ein besseres Fenster zu bringen, und offenbar konnten wir uns verbessern.»
Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.