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Nach Pyro-Eklat im Münchner Derby! Punktabzug und Geldstrafe für Bayern
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Der 4:2-Derbysieg gegen den TSV 1860 München hat für die Amateure des FC Bayern ein bitteres Nachspiel. Wegen massiver Pyrotechnik-Vorfälle im Grünwalder Stadion müssen die Münchner mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Wie die BILD berichtet, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) einen Punktabzug und eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro gegen Bayern II verhängt.

Der entsprechende Strafbescheid wurde dem deutschen Rekordmeister demnach am Donnerstagabend zugestellt. Damit setzt der Verband seinen konsequenten Kurs gegen Pyrotechnik-Vergehen in der Regionalliga Bayern fort.

Besonders bitter: Für die Mannschaft von Trainer Dante ist es längst nicht die erste Strafe dieser Art. Bereits in der Vergangenheit hatten die Bayern-Amateure wegen vergleichbarer Vorfälle mehrere Punkte verloren.

Nun droht der nächste sportliche Rückschlag – ausgerechnet nach dem prestigeträchtigen Erfolg gegen den Stadtrivalen.

Pyro-Chaos sorgt für Spielunterbrechung

Auslöser der Strafe waren die Vorfälle während des Münchner Stadtderbys am vergangenen Sonntag.

Nachdem die Bayern in der 51. Minute mit 3:2 in Führung gegangen waren, zündeten Anhänger im Auswärtsblock zahlreiche Bengalos. Auch Raketen kamen zum Einsatz.

Die Partie musste deshalb für rund vier Minuten unterbrochen werden. Im weiteren Spielverlauf wurden erneut pyrotechnische Gegenstände gezündet.

Das BFV-Regelwerk sieht bei einer durch Pyrotechnik verursachten Spielunterbrechung von mindestens fünf Minuten einen Punktabzug vor.

Obwohl diese Grenze beim Derby nicht erreicht wurde, griff der Verband offenbar dennoch durch. Ausschlaggebend dürften die wiederholten Vorfälle sowie die einschlägigen Vorstrafen der Münchner gewesen sein.

Bereits der vierte Punktabzug wegen Pyrotechnik

Für Bayern II ist die aktuelle Sanktion bereits der vierte Fall innerhalb von weniger als eineinhalb Jahren.

Im Mai 2025 wurde den Amateuren nach Pyrotechnik-Vorfällen beim 1. FC Schweinfurt 05 ein Punkt abgezogen. Hinzu kam eine Geldstrafe von 12.000 Euro.

Im Februar 2026 folgte nach einem Vorfall bei Wacker Burghausen der nächste Punktabzug. Damals mussten die Münchner zusätzlich 26.000 Euro bezahlen.

Im Juli 2026 verhängte der BFV wegen weiterer Vorfälle in Burghausen rückwirkend sogar einen Abzug von zwei Punkten sowie eine Geldstrafe von 16.750 Euro.

Damit haben die Bayern-Amateure bereits vier Zähler durch Pyrotechnik-Strafen eingebüßt. Sollte die aktuelle Entscheidung rechtskräftig werden, würde sich diese Zahl auf fünf erhöhen.

Noch ist die Angelegenheit allerdings nicht endgültig abgeschlossen. Der FC Bayern hat die Möglichkeit, Einspruch gegen den Strafbescheid einzulegen.

Für Dante, der beim Derbysieg selbst in der 59. Minute die Rote Karte gesehen hatte, ist die Entwicklung besonders ärgerlich. Der sportlich wichtige Erfolg gegen die Löwen wird durch die erneute Verbandsstrafe überschattet.

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