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Kimi Antonelli hat es geschafft: Mit gerade einmal 20 Jahren krönt sich der Italiener zum jüngsten Weltmeister der Geschichte. Mit seinem Triumph hat er den Rekord von Sebastian Vettel aus dem Jahr 2010 eingestellt. Wie viele Jahre trennen die beiden und wer gehört noch zu den Top-10 der jüngsten F1-Weltmeister? Motorsport-Magazin.com gibt den Überblick.
Als Rennfahrer hat Jacques Villeneuve fast alles gewonnen: Er wurde Indy-500-Sieger und IndyCar-Champion 1995, was ihm den Weg in die Königsklasse ebnete. In der Königsklasse lieferte er sich 1997 ein unfassbares Duell mit Michael Schumacher. Ein missglückter Rammstoß des Ferrari-Piloten in Jerez ebnete Villeneuve den Weg zum WM-Titel.
Es war der endgültige Durchbruch in einer außergewöhnlichen Karriere. Am 7. September 1975 wurde Niki Lauda zum ersten Mal Weltmeister. Ein dritter Platz beim Großen Preis von Italien in Monza reichte dem Österreicher, um sich sowohl die Fahrer-Weltmeisterschaft als auch den Konstrukteurstitel für Ferrari vorzeitig zu sichern. Am Ende hatte er 19,5 Zähler Vorsprung auf den Brasilianer Emerson Fittipaldi im McLaren.
Am Ziel seiner Träume angekommen, konnte Lando Norris die Freudentränen nicht zurückhalten. Im wichtigsten Rennen seines Lebens hatte der McLaren-Pilot die Nerven bewahrt und sich im Alter von 26 Jahren und 24 Tagen erstmals zum Weltmeister in der Formel 1 gekürt. Norris holte beim brisanten Saisonfinale in Abu Dhabi den dritten Platz hinter Max Verstappen und seinem Teamrivalen Oscar Piastri.
Der 13. November 1994 brachte Deutschland auf die Landkarte der Formel 1. Michael Schumacher hatte bis dahin zwar schon zehn Grands Prix gewonnen, doch erst mit seinem ersten WM-Titel verfestigte sich die Botschaft, dass die Autonation in der Königsklasse der Formel 1 angekommen war. Doch der Weg zu seinem ersten von sieben Titeln, den er im Alter von 25 Jahren, 10 Monaten und 10 Tagen holte, war einer von Triumphen, Tragödien und Kontroversen.
Emerson Fittipaldi holte beim Großen Preis von Italien 1972 mit Lotus seinen ersten WM-Titel. Der Brasilianer war damals mit 25 Jahren, 8 Monaten und 29 Tagen der jüngste Fahrer, dem das gelungen war. Sein Rekord wurde erst 33 Jahre später von Fernando Alonso gebrochen.
Kaum ein Saisonfinale war so dramatisch und umstritten wie jenes der F1-Saison 2021 in Abu Dhabi . Nach einer umstrittenen Entscheidung von Rennleiter Michael Masi schnappte sich Max Verstappen den Sieg und damit den WM-Titel vor Lewis Hamilton. Der Red-Bull-Pilot war zu diesem Zeitpunkt 24 Jahre, 2 Monate und 12 Tage alt.
Den 25. September 2005 wird Fernando Alonso wohl nie vergessen: Als jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten konnte er Michael Schumacher vom Thron verdrängen. Ganz Spanien feierte den "Messias", der damals 24 Jahre, 1 Monat und 27 Tage alt war. In São Paulo reichte Alonso ein dritter Platz aus, um sich drei Rennen vor Saisonende den Titel zu sichern.
Erst in der letzten Kurve des Brasilien GP entschied Lewis Hamilton das WM-Duell gegen Felipe Massa (Ferrari) für sich. In der dramatischen Nervenschlacht von São Paulo krönte sich der damals 23 Jahre, 9 Monate und 26 Tage alte McLaren-Pilot mit einem Überholmanöver gegen Timo Glock zum jüngsten F1-Weltmeister.
Sebastian Vettel holte am 14. November 2010 seinen ersten Fahrertitel in der F1. Mit 23 Jahren, 4 Monaten und 11 Tagen hielt er 16 Jahre lang den Rekord für den jüngsten F1-Weltmeister der Geschichte. Im Herzschlagfinale in Abu Dhabi schnappte sich der damalige Red-Bull-Pilot mit dem fünften Saisonsieg den WM-Titel, obwohl er über die Saison hinweg nie die Fahrerwertung angeführt hatte.