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Der Spanier Daniel Merida ist der Sieger von Red Bull BassLine 2026. Bei seinem ersten Antreten im Show-Format setzte sich der 22-Jährige im Finale gegen den Tschechen Jakub Mensik mit 1:5, 5:3, 5:2, 5:4 durch.
Gespielt wurde wie gewohnt ohne Schiedsrichter, mit kurzen Tiebreak-Sätzen bis fünf Punkte sowie Musik und Moderation während der Matches.
Zum Auftakt entschied das Publikum über die Gruppeneinteilung. In der roten Gruppe trafen Grigor Dimitrov, Matteo Berrettini und Jakub Mensik aufeinander, in der blauen Gruppe Jurij Rodionov, Learner Tien und Daniel Merida.
In beiden Gruppen holte jeder Spieler einen Sieg und kassierte eine Niederlage. Damit entschied die Punktedifferenz. In der roten Gruppe hatte Mensik die Nase vorn.
Österreichs Davis-Cup-Held Rodionov startete mit einem Sieg gegen Merida, unterlag danach aber Learner Tien. Die Punktedifferenz sprach am Ende für den Spanier. Rodionov verabschiedete sich trotzdem mit lautstarker Unterstützung von den Rängen.
Neu war heuer „Domi’s Double”, eine Regel nach einer Idee von Dominic Thiem. Einmal pro Match durften die Spieler sie aktivieren, der folgende Ballwechsel zählte dann doppelt. Jeder Spieler nutzte die Option, mehrere enge Matches kippten dadurch innerhalb weniger Sekunden.
Mensik holte sich den ersten Satz klar mit 5:1. Merida drehte die Partie mit 5:3 und 5:2. Danach jubelten die beiden Youngsters bereits über das Matchende. Sie hatten übersehen, dass im Finale auf drei gewonnene Sätze gespielt wird. Merida legte nach und machte mit 5:4 im vierten Satz den Turniersieg perfekt.
„Normalerweise spielen wir nie mit solchen Regeln und es hat viel Spaß gemacht”, sagte Merida nach seinem Sieg. „Es war mir eine Ehre, den Platz mit diesen Spielern zu teilen.”
Merida reiht sich in eine prominente Siegerliste ein: Carlos Alcaraz (2021), Karen Khachanov (2022), Alexander Zverev (2023, 2024) und Tallon Griekspoor (2025).