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Bayern-Gerüchte um Mohya: Hamann richtet deutliche Warnung an Gladbach-Youngster

Wael Mohya spielt sich aktuell nicht nur in die Herzen der Gladbach-Fans, sondern auch ins Schaufenster für andere Top-Klubs. Doch Experte Didi Hamann hat nun warnende Worte in Richtung des Youngsters gerichtet.

Didi Hamann hat eine klare Meinung zu den Mohya-Gerüchten. | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Sobald ein junges deutsches Talent in der Bundesliga aufblüht, lässt es sich quasi nicht verhindern, dass der FC Bayern München seine Fühler ausstreckt. So soll der deutsche Rekordmeister auch Interesse an den Diensten von Wael Mohya, Shootingstar von Borussia Mönchengladbach, bekundet haben.

Mohya ist mit seinen 17 Jahren schon Stammspieler bei den Fohlen und in einer von Verletzungen geplagten Truppe der größte und fast schon einzige Lichtblick im Offensivspiel. Obwohl Trainer Alexander Blessin mehr Wert auf die Defensive legt, fällt Mohya mit seiner Dynamik im Gegenstoß, seinen engen Dribblings und seinem großen Spielwitz besonders positiv auf. Gerade beim 3:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart glänzte das Gladbach-Juwel und kam auf zwei Scorerpunkte (ein Tor, ein Assist).

Mohya-Wechsel? Das rät Hamann dem Gladbach-Talent

TV-Experte Didi Hamann sprach bei seinem Arbeitgeber Sky über die anhaltenden Bayern-Gerüchte rund um Mohya. Der 53-Jährige vertritt auch bei dieser Thematik eine gewohnt starke Meinung und warnte den jungen Fohlen-Profi: "Ich würde noch ein, zwei Jahre in Gladbach bleiben. Das wäre zu früh."

Vor allem der große Konkurrenzkampf, der auf Mohya in München warten würde, mache Hamann große Sorgen. "Wenn du zu früh nach München gehst und nicht spielst, wirst du ausgeliehen. Dann ist das ein Hin und Her. Es wird das Beste für den Jungen sein, noch ein, zwei Jahre zu bleiben", meinte der Sky-Experte.

Ist bei Bayern noch Platz für Mohya?

Beim FC Bayern würde Mohya natürlich auf namhafte Konkurrenz im offensiven Mittelfeld und den Flügeln treffen. Michael Olise, Luis Diaz, ein fitter Jamal Musiala und Ismael Saibari wären wahrscheinlich erstmal vor dem Gladbach-Talent. Die große Qualität im Kader bekommt aktuell auch Lennart Karl zu spüren, der ein ähnlich großes Juwel wie Mohya ist und vergeblich auf Startelfeinsätze warten muss.

Andererseits haben sich in den letzten Jahren die meisten deutschen Talente nach einem Wechsel nach München relativ schnell eingelebt und wurden fest in den Kader eingebunden. Jonas Urbig und Tom Bischof sind die jüngsten Beispiele.

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