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Transfer-Ansage von Dreesen: Bayern kann sich jeden Spieler leisten
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Der FC Bayern sieht sich finanziell für jeden Transfer gerüstet. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen macht jedoch eine wichtige Einschränkung.

Der FC Bayern verfügt nach eigener Einschätzung über genügend finanzielle Möglichkeiten, um auf dem Transfermarkt praktisch jeden Spieler ins Visier nehmen zu können. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat die wirtschaftliche Stärke des deutschen Rekordmeisters nun mit ungewöhnlich deutlichen Worten beschrieben.

Auf die Frage der Sport BILD, ob die Münchner grundsätzlich dazu in der Lage seien, mehr als 100 Millionen Euro für einen Spieler auszugeben, antwortete Dreesen: „Wir haben die wirtschaftliche Power, uns jeden Transfer leisten zu können.“

Eine klare Ansage – gerade vor dem Hintergrund der zuletzt nochmals gestärkten finanziellen Basis des Klubs. Der FC Bayern hat die letzten noch verfügbaren fünf Prozent seiner Fußball-AG an die Viessmann Generations Group verkauft. Nach Medienberichten fließen dafür rund 250 Millionen Euro.

Dreesen stellte im Interview allerdings auch klar, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht automatisch bedeuten, dass die Bayern künftig bei jedem prominenten Namen mitbieten werden: „Aber erstens ist nicht alles gut, was teuer ist. Und zweitens muss der Spieler in unsere Mannschaft passen“, erklärte der Vorstandschef.

Dreesen: „Wir wollen nicht jeden Spieler kaufen“

Für den FC Bayern bleibt die sportliche und strategische Passung demnach entscheidend. Dreesen machte deutlich, dass hohe Ablösesummen allein bei der Kaderplanung keine Rolle spielen sollen: „Deswegen sage ich: Wir können uns jeden Spieler leisten, aber wir wollen nicht jeden Spieler kaufen.“

Ein möglicher Neuzugang müsse vor allem zur Ausrichtung des Klubs und zu den Vorstellungen des Trainers passen. „Ein Neuzugang muss vor allem zur Philosophie des Trainers und des Klubs passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts. Fußball ist ein Mannschaftssport“, betonte Dreesen.

Auch die Einnahmen aus dem Viessmann-Deal sollen deshalb offenbar nicht einfach für einen großen Transfer ausgegeben werden. Dreesen erklärte, dass es bei der Partnerschaft vor allem darum gehe, die langfristige Stärke und Eigenständigkeit des FC Bayern im internationalen Wettbewerb abzusichern.

„Das Geld soll nicht einfach in neue Beine fließen – die Bundesliga muss sich deswegen nicht erschrecken“, sagte der Bayern-Boss mit einem Lachen. Vielmehr gehe es darum, die Kapitalstruktur und die strategischen Möglichkeiten des Vereins weiter zu stärken.

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