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Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat Max Verstappen in diesem Jahr bewiesen, wie schnell er im GT3-Renner unterwegs sein kann. Der Niederländer begeisterte bei seinem Auftritt im Langstrecken-Klassiker und war lange auf Siegeskurs, bevor das Technikpech zuschlug. Trotz des enttäuschenden Endes hatte der Red Bull Racing-Star seinen Spass, und er kündigte an, sein Glück im nächsten Jahr noch einmal versuchen zu wollen.
So lange mussten sich seine Fans aber nicht gedulden, um ihren Helden wieder im GT3-Renner Gas geben zu sehen. Denn das aktuelle rennfreie Formel-1-Wochenende nutzt der 73-fache GP-Sieger, um erstmals in der GT World Challenge Europe anzutreten. Seinen Mercedes-AMG GT3, der vom Mercedes-AMG Team Verstappen Racing eingesetzt wird, teilt er sich mit Ben Barnicoat und Chris Lulham.
Das Trio schraubte die Erwartungen für das Qualifying mit dem starken vierten Platz im zweiten Training hoch, doch am Ende mussten sie sich mit dem 14. Platz begnügen. Die Pole sicherte sich Verstappens Landsmann Morris Schuring zusammen mit Dorian Boccolacci and Alessio Picarielli im Boutsen VDS Racing Porsche 911 GT3 R Evo.
Trotz der bescheidenen Ausgangslage von Verstappen erwartet Schuring viel vom Formel-1-Star, wie er den Kollegen von «GPBlog.com» erklärte: «Ich hatte erwartet, dass sie etwas weiter vorne in der Startaufstellung sein würden. Alles deutet darauf hin, dass sie wohl ein Problem hatten, denn es kann ganz sicher nicht an den Fahrern liegen – alle Drei sind fantastisch, einschliesslich Max selbst.»
«Ich bin mir sicher, dass sie im Rennen ihren Weg nach vorne finden werden – und ich hoffe, es dauert so lange, dass wir bis ins Ziel an der Spitze bleiben können. Du weisst nie, was passieren wird, Safety-Cars, Strategie – alles kann eine Rolle spielen. Wir bleiben am Boden und freuen uns einfach auf das Rennen», fügte der 21-jährige Niederländer an.
Auch sein Teamkollege Picariello hofft darauf, die Pole in einen Sieg umwandeln zu können. «Es wäre schön, ein Rad-an-Rad-Duell auszutragen, aber ich hoffe, dass wir vorne bleiben können», erklärte er lachend. «Ich denke, wir haben alles, was es braucht, um das zu schaffen. Und ich freue mich schon darauf.»