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So hat sich David Alaba seine Heimpremiere im Udinese-Trikot garantiert nicht vorgestellt.
Der ÖFB-Star stand am Sonntag (HIER Sport24-Liveticker) erstmals von Beginn an auf dem Platz, doch statt eines gelungenen Neustarts erlebt sein Klub gegen Lecce eine erste Hälfte zum Vergessen. Beim 0:2 sieht die Defensive schlecht aus – und ausgerechnet Alaba steht beim zweiten Gegentreffer im Mittelpunkt. Zur Pause zieht Trainer Kosta Runjaic die Konsequenzen und nimmt den Ex-Real-Star vom Feld.
Die Hoffnungen waren groß, die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Nach vier Niederlagen in Serie wollte Udinese gegen Lecce endlich die Wende schaffen. Mit Alaba in der Startelf sollte mehr Stabilität in die Defensive kommen. Doch davon war in den ersten 45 Minuten wenig zu sehen.
Während Lecce offensiv Druck machte und die Hausherren immer wieder vor Probleme stellte, präsentierte sich Udinese hinten anfällig und unkonzentriert. Der Pausenstand von 0:2 schmeichelte den Gastgebern sogar noch – Lecce hätte seine Führung durchaus weiter ausbauen können.
Besonders bitter verlief die erste Hälfte für Alaba. Der ÖFB-Kapitän sollte als neuer Abwehrchef für Ordnung sorgen, konnte die defensiven Schwächen seiner Mannschaft aber nicht verhindern. Beim zweiten Gegentreffer nach einer Ecke erwischte der Wiener den Moment nicht richtig: Alaba sprang zu früh hoch und ermöglichte dem Torschützen N'Dri damit, anschließend unbedrängt zum Abschluss zu kommen.
Die Enttäuschung auf den Rängen ließ nicht lange auf sich warten. Mit jedem weiteren Angriff der Gäste wuchs die Unruhe, schließlich hallten Pfiffe durch das Stadion. Nach vier Pleiten in Folge droht Udinese der nächste Rückschlag – und die erhoffte Trendwende scheint schon zur Pause in weiter Ferne.