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Trotz Diabetes-Erkrankung spielt Alexander Zverev auf Weltklasse-Niveau Tennis. Dabei helfen ihm die richtigen Snacks.
Hamburg – Alexander Zverev spielt ein herausragendes Jahr. Nachdem der deutsche Tennis-Profi lange als der große Unvollendete galt, erfüllte er sich in den abgelaufenen Monaten alle großen Träume, die er in seiner Sportlerlaufbahn noch hatte. Bei den French Open gewann er im Juni zum ersten Mal in seiner Karriere ein Grand-Slam-Turnier. Im September ließ er bei den US Open gleich den zweiten Major-Titel folgen.
Zum Jahresabschluss wird der Hamburger zudem zum ersten Mal die Führung in der Weltrangliste übernehmen. Der aktuelle Spitzenreiter Jannik Sinner hat angekündigt, in dieser Saison verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen zu können. Daher steht bereits fest, dass Zverev den Italiener vor Jahresende überholen wird. Somit wird der 29-Jährige zur ersten deutschen Nummer eins seit Boris Becker.
Die ohnehin schon beeindruckenden Leistungen werden noch bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Zverev mit einer Typ-1-Diabetes-Erkrankung zu kämpfen hat. Die chronische Stoffwechselerkrankung wurde bei dem Hamburger im Alter von vier Jahren festgestellt. Problematisch ist sie für Spitzensportler vor allem, da teils drastische Leistungsschwankungen zu den typischen Symptomen gehören.
Umso wichtiger ist es für Zverev, ständig dafür zu sorgen, dass sein Blutzucker nicht zu stark sinkt. Wie ihm das gelingt, hat er nun in einem Post auf Instagram verraten. Dort erklärte er, dass er gerne zu Glukose-Gelen greift, wenn er das Gefühl hat, dass er seinen Blutzuckerspiegel erhöhen muss. In Spielen sieht man regelmäßig, dass der Hamburger diese Gele konsumiert.
In diesen Gelen befindet sich in der Regel flüssiger oder zähflüssiger Traubenzucker. Dieser wird schnell ins Blut aufgenommen, sodass die Symptome der Unterzuckerung ebenfalls zügig abnehmen. So stellt Zverev sicher, dass seine Leistung auf dem Court höchstens kurzfristig beeinflusst wird. Nach dem abgelaufenen Jahr lässt sich sagen: Die Methode hat sich bewährt. (hgag)