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Beim Hamburger SV rückt die langersehnte Rückkehr von Mario Vušković näher. Der Innenverteidiger ist nach Ablauf seiner vierjährigen Dopingsperre zum Nordderby gegen den SV Werder Bremen (22. November) wieder spielberechtigt. Trainer Merlin Polzin berichtete nach dem 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach von großer Vorfreude und einem Spieler, der seinem Comeback höchstprofessionell entgegenfiebert.
„Das wird etwas ganz Besonderes für uns alle sein“, erklärte Polzin. Vušković nimmt bereits seit mehreren Wochen regulär am Mannschaftstraining teil und hinterlässt dabei einen guten Eindruck. Auch während der anstehenden Länderspielpause will der Kroate keine Zeit verlieren.
„Wir haben ein, zwei Tage frei, aber er hat gesagt, dass er durchtrainieren und keinen Tag Pause machen will“, berichtete Polzin. Der Abwehrspieler wolle nicht nach Hause fahren, sondern die Zeit konsequent für seine Vorbereitung nutzen. „Er ist voll auf Spannung. Das hat man die letzten Wochen gespürt.“
Die Rückkehr des seit 2021 zum HSV gehörenden Verteidigers verspricht auch emotional ein besonderer Moment zu werden. Den ersten Einsatz wird es allerdings nicht gegen Werder, sondern zuvor in einem Freundschaftsspiel gegen Vuškovićs Heimatklub Hajduk Split (15. November) geben. Polzin rechnet angesichts der bereits verkauften Tickets mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre. „Das wird der nächste Gänsehautmoment“, zeigte sich der Coach überzeugt.
Bei aller Vorfreude konzentriert sich Vušković vor allem um seine sportliche Aufgabe. „Man merkt, dass es weniger darum geht, etwas Romantisches daraus zu machen. Jetzt will er einfach der Mannschaft helfen, erfolgreich zu sein“, betonte Polzin.
Der Innenverteidiger arbeite intensiv daran, die taktischen Anforderungen seiner Position umzusetzen und sich in die Mannschaft einzufügen. „Er ist voll im Tunnel und voll dabei“, beschrieb Polzin die Einstellung des Rückkehrers.
Ob beziehungsweise in welchem Umfang Vušković gegen Bremen zum Einsatz kommt, erörterte der HSV-Trainer nicht. Der 24-Jährige setzt offensichtlich aber alles daran, für sein Comeback bestmöglich vorbereitet zu sein.