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Und wieder muss ein Red Bull Racing-Pilot in Mexiko bei den Rennkommissaren vorsprechen: Isack Hadjar wurde von den Regelhütern Garry Connelly, Loïc Bacquelaine, Derek Warwick und Omar Chávez Jiménez vorgeladen, um sich zu erklärten. Der Franzose muss am Samstagmorgen, 10.15 Uhr Ortszeit, über einen Zwischenfall sprechen, der sich neben der Strecke ereignet hat.
In der Vorladung der Rennkommissare steht nicht genau, um welches Vergehen es geht. Die Rede ist nur von einem «Fehlverhalten in Zusammenhang mit einem Vorfall im Formel-1-Fahrerlager». Dem 22-Jährigen wird deshalb vorgeworfen, Artikel 12.2.1.I des sportlichen Reglements verletzt zu haben.
Ein Video, das in den sozialen Medien die Runde macht, zeigt Hadjar, wie er einen Fan zur Seite schubst, der ein Selfie mit dem Red Bull Racing-Star machen will. Allerdings ist noch nicht bestätigt, dass dies der Grund für die Vorladung bei den Rennkommissaren ist.
Bereits Hadjars Red Bull Racing-Teamkollege Max Verstappen musste sich am Trainingsfreitag nach getaner Arbeit vor den Stewards erklären. Dies, weil der vierfache Champion im zweiten Training ein unliebsames Treffen mit Racing Bulls-Pilot Liam Lawson hatte. Die Kollision blieb nicht ohne Folgen, beide GP-Renner wurden beschädigt. Zudem brummten Connelly, Bacquelaine, Warwick und Chávez Jiménez den beiden Streithähnen je eine Strafversetzung um eine Startposition auf.
Eine Rückversetzung in der Startaufstellung muss Hadjar wahrscheinlich nicht hinnehmen. Denn das übliche Strafmass für Verstösse gegen den Artikel 12.2.1.I ist eine Geldstrafe über 5000 Euro. Bei besonders harten Fällen steht es den Rennkommissaren allerdings frei, auch eine härtere Strafe zu verhängen.