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Jean-Pierre Papin kritisiert Kylian Mbappés Kommunikation im Rennen um den Ballon d'Or. Der ehemalige Spieler des FC Bayern wählt teils drastische Worte.
Jean-Pierre Papin sieht Kylian Mbappés öffentliche Kommunikation vor der Wahl als entscheidenden Nachteil im Rennen um den Ballon d’Or. Der Real-Madrid-Star belegte bei der Wahl hinter Sieger Harry Kane Rang zwei.
Für den Ballon-d’Or-Gewinner von 1991 seien vor allem Mbappés zahlreiche Aussagen über seine eigene Saison kontraproduktiv gewesen.
Im RMC-Format Rothen s’enflamme sagte Papin: „Mbappés Kommunikationsstrategie hat ihm sehr geschadet. Sie zeigt, was für ein Mensch er ist. Das ist schade, wenn man seine Qualitäten hat und bei einem Klub wie Real Madrid spielt, sollte man das nicht nötig haben.“
Vor der Wahl zum Ballon d’Or hatte Mbappé mehrfach selbstbewusst erklärt: „In der vergangenen Saison war niemand besser als ich.“ Papin betonte: „Mbappé erinnert mich ein wenig an Cristiano Ronaldo: Alle anderen mussten ihm zu Diensten sein.“
Die sportliche Qualität des 27-Jährigen stellte Papin dabei nicht infrage. „In puncto Effizienz ist er nicht weit von dem entfernt, was Cristiano Ronaldo geleistet hat. Aber seine Kommunikationskampagne hat gegen ihn gearbeitet“, erklärte der frühere Stürmer des FC Bayern.
Für die Zukunft glaubt Papin dennoch an einen Mbappé-Triumph: „Ich bin sicher, dass er den Ballon d’Or gewinnen wird. Er hat die nötigen Qualitäten dafür. Es war keine Frage von jetzt oder nie. Es war eine gute Gelegenheit, ja, aber er hat noch einen Weg vor sich.“