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05. November 2026
Von: leo
Matteo Berrettini war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil es zwischen ihm und Lorenzo Musetti abseits des Tennisplatzes offenbar kracht. Diese Unruhen ließen beide Protagonisten kalt: Musetti hatte am Mittwoch Alexander Zverev besiegt, Berrettini überzeugte in Paris hingegen mit den Erfolgen gegen Brandon Nakashima (ATP 18) und Ugo Humbert (ATP 38). Der ultimative Test hätte im Achtelfinale gegen Carlos Alcaraz (ATP 3) folgen sollen, doch Berrettini konnte gar nicht erst antreten.
„Die Schmerzen im Arm, die ich seit einigen Tagen habe, lassen ein Antreten nicht zu“, schrieb der Italiener auf Instagram: „In den nächsten Tagen werde ich alle notwendigen Untersuchungen durchführen lassen, um besser zu verstehen, worum es sich handelt. Vielen Dank an alle für die Unterstützung und die Zuneigung, die ihr mir entgegenbringt.“
Carlos Alcaraz träumt in Paris vom Titelgewinn. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
Mit der Verletzung geht auch die Saison des Römers zu Ende. Nach dem Masters-Event in Paris findet nur noch ein ATP-250-Turnier in Stockholm statt, bei dem Berrettini nicht gemeldet ist. Für die Davis-Cup-Finals in Bologna wurde der 30-Jährige unterdessen nicht einberufen. Berrettini beendet das Jahr zwar ohne Titel, wird jedoch dank seines Halbfinaleinzuges in Roland Garros in den Top 50 überwintern.
Alcaraz, der das Masters in Frankreich noch nie gewonnen hat, freut sich unterdessen über einen freien Tag, ehe er am Freitag im Viertelfinale entweder auf Taylor Fritz (ATP 12) oder Arthur Fils (ATP 7) treffen wird. In der Runde der letzten Acht stehen auch Ben Shelton (ATP 4) und Tommy Paul (ATP 14), die am Donnerstag die Franzosen Arthur Rinderknech und Quentin Halys ausschalteten.
Schlagwörter: Tennis ATP Paris Matteo Berrettini Carlos Alcaraz