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Die erste Etappe ist wieder geschafft: Jennifer Pfeiffer (33) aus Perlesreut hat in Bad Langensalza (Thüringen) am Sonntag erneut die Deutsche Meisterschaft in der Klasse Sport Model gewonnen – und ist damit ihrem Ziel Weltmeisterin im eigenen Land einen Schritt näher gekommen.
Abhaken und weitermachen, Zeit für Erholung und Entspannung bleibt praktisch nicht. Pfeiffer wird auch in den kommenden vier Wochen nahezu täglich Krafttraining machen, denn am 14./15. November findet im oberfränkischen Kulmbach die WM der WFF (World Fitness Federation) statt und dort will die 33-Jährige zum dritten Mal nach 2019 und 2023 als Weltmeisterin ihrer Klasse ausgezeichnet werden. „Es wäre schon sehr, sehr schön, diesen Titel bei einer WM im eigenen Land zu holen“, betont sie, „darum habe ich mir schon in den vergangenen Wochen den Allerwertesten aufgerissen“, erzählt die selbstständige Fitnesstrainerin. Zwei bis drei Stunden hat Pfeiffer wochenlang täglich hart trainiert, meistens in den frühen Morgenstunden oder am Vormittag: „Das ist für mich einfach perfekt, wenn die Kinder noch schlafen oder in der Schule sind“, berichtet die dreifache Mutter, die mit ihrem Lebensgefährten Andreas, der ebenfalls selbstständig ist, ein Familienleben mit vier Kindern meistert. „Wir haben schon gut zu tun und ab und an wird es stressig“, gesteht Jennifer Pfeiffer und lacht.
Wir haben schon gut zu tun und ab und an wird es stressig.
Ihre sportliche Motivation ist aber groß, darum investiert Pfeiffer viel Zeit und Kraft in ihren definierten Körper. Den hat sie nun am Sonntag wieder vor einer Jury zur Schau gestellt. Insgesamt bewertete diese in Bad Langensalza mehr als 250 Teilnehmer in mehreren Klassen. Pfeiffer hatte acht Konkurrenten und wurde nach der gemeinsamen Show als beste Athletin der Klasse Sport Model ausgezeichnet. „Es hat richtig Spaß gemacht und war auch spannend“, berichtet die 33-Jährige.
Die Perlesreuterin hatte sich erst fünf Wochen vor dem Wettkampf zur Teilnahme durchgerungen und musste daher in kurzer Vorbereitungszeit Muskeln aufbauen und sechs Kilo abnehmen. „Das war natürlich herausfordernd und belastend für den Körper“, gibt das Fitnessmodel zu. Aber die Form passte und muss nun mindestens gehalten oder sogar noch verbessert werden. Aktuell habe sie gerade einmal noch sieben bis neun Prozent Körperfett, „das ist also Extremsport“, merkt Jennifer Pfeiffer an. Der Normalwert liegt bei Frauen fast dreimal so hoch (ca. 18 bis 20 Prozent). Mehr als 17 Prozent habe sie aber dank regelmäßigem Training und ihrer Ernährung nie, berichtet die Fitnesstrainerin mit dem Ziel WM-Titel.
mid