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Eine Woche nach seiner Rückkehr beim FC Bayern gelingt Joshua Kimmich sein erstes Saisontor. Der Jubel fällt emotional aus.
Kimmich hatte den Münchenern im Oktober nach dem Tod seines Vaters mehrere Tage gefehlt und drei Spiele verpasst. Seine Rückkehr feierte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vor Wochenfrist beim 2:2 in der Bundesliga gegen den BVB. Sieben Tage später brachte Kimmich den FCB in Mainz nun mit einem Gewaltschuss in Führung. Per Traumtor netzte er nach einem Querpass Harry Kanes aus 16 Metern unter die Latte.
Kimmich jubelte zunächst mit einem Freudensprung, ehe er gen Himmel blickte und einen Finger nach oben reckte. "Durch die Geschichte mit meinem Papa war das natürlich sehr emotional", schilderte der Mittelfeldspieler nach dem Ende der Partie bei DAZN: "Ansonsten mach ich ja eh nicht so viele Tore. Nach dem Tor musste ich natürlich sofort daran denken, deswegen war es emotionaler als sonst."
Auch bei DAZN-Kommentator Lukas Schönmüller hinterließ die Szene Eindruck: "Man sieht es ihm an. Da geht viel in ihm vor."
Nicht nur wegen Kimmichs zwischenzeitlichem Fehlen liegen turbulente Wochen hinter dem deutschen Rekordmeister. Cheftrainer Vincent Kompany brach Anfang Oktober zusammen, kuriert seitdem eine Hinhautreizung aus und wird von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten. Dazu verletzten sich mehrere Spieler teils schwer und fallen länger aus.
Die Mannschaft jedoch wirkt davon unbeirrt und setzte unter anderem vor dem Mainz-Spiel mit dem 2:0 bei Atletico Madrid in der Champions League ein Ausrufezeichen.
Die aktuell gute Stimmung bei den Bayern hat Kimmich nach eigenen Angaben "auch schonmal anders erlebt in meinen elf Jahren". Er erklärte: "Es ist sehr besonders, was in den letzten zwei, drei Jahren zusammengewachsen ist mit dem Trainer, dem Trainerteam, mit der Mannschaft und dem ganzen Drumherum. Es ist sehr viel Ruhe im Verein momentan. Das war früher anders. Auch wenn wir erfolgreichen Fußball gespielt haben, war es trotzdem immer unruhig. Jetzt hat man das Gefühl, dass irgendwie alles passt."
Seine wertvolle Erkenntnis: "Wir haben in den letzten Wochen gemerkt, dass wenn der Trainer ausfällt, wir viele Verletzungen haben, dass wir zusammenstehen. Das ist das Wichtige im Sport."
📝 Bio: Eine glückliche Fügung führte mich während des Studiums im wunderschönen Münster zu GOAL, wo ich 2007 anheuerte und bis heute tätig bin. Damit bin ich ein echtes Urgestein in unserer Redaktion. Ich habe diverse (bzw so ziemlich alle) Positionen durchlaufen und durfte mich in unterschiedlichsten Rollen austoben. Seit 2022 bin ich Managing Editor und im Tagesgeschäft hauptsächlich als CvD im Einsatz.
⚽ Wie ich zum Fußball gekommen bin: Die Liebe zum Fußball kam mit Otto Rehhagels Werder Bremen. So mochte ich dann als junger Steppke nicht nur das runde Leder, sondern hatte praktischerweise auch gleich einen Lieblingsklub. International faszinierte mich früh Manchester United. Wir sprechen also von zwei Klubs, die in den vergangenen Jahren nur selten vergnügungssteuerpflichtig waren.
🎯 Ich beschäftige mich vor allem mit :
Allem, womit ein CvD zu tun hat.
🌟 Meine liebsten Fußball-Momente :
Werders 5:3 gegen Anderlecht nach 0:3-Pausenrückstand. Irre Nordderby-Wochen zwischen Werder und dem HSV 2009. Deutschland vs. Argentinien bei der WM 2006. Als John Terry im CL-Finale 2008 ausrutschte. Natürlich auch Götzes Tor im WM-Finale von Rio.