Zurück
Der MotoGP-Rennstall Yamaha wird beim Grand Prix von Katar 2026 nicht an den Start gehen. Das teilt das Team am Sonntag in einem Statement mit.
"Nach einer erneuten Bewertung der Lage im Nahen Osten hat Yamaha keine ausreichenden Gründe festgestellt, um seine bestehenden unternehmensweiten Reisebeschränkungen zu ändern", heißt es in der Mitteilung des Rennstalls.
Yamaha hat die MotoGP-Group über den Rückzug vom Grand Prix informiert.
Auch die MotoGP reagiert mit einem Statement: "Wir erkennen zwar an, dass das Team einer übergeordneten Unternehmensrichtlinie unterliegt, die Reisen in den Nahen Osten einschränkt, sind jedoch der Ansicht, dass diese Entscheidung nicht den umfassenden Zusicherungen entspricht, die allen Beteiligten der Meisterschaft gegeben wurden."
Neben Yamaha dürften alle anderen Teams in Katar an den Start gehen.
"Wir haben diesen Standpunkt zusammen mit den neuesten verfügbaren Informationen heute allen Herstellern und Teams mitgeteilt und begrüßen die Bestätigung seitens der übrigen Teilnehmer, dass sie in Katar an den Start gehen werden, und danken ihnen für dieses Engagement", teilt die MotoGP Group mit.
Yamahas Fernbleiben dürfte auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Darauf weist die MotoGP in ihrer Stellungnahme hin: "Neben den vertraglichen Auswirkungen der Entscheidung von Yamaha auf seine Vereinbarungen mit der MotoGP und der IRTA hat die Nichtteilnahme von Yamaha auch sportliche Auswirkungen, wobei etwaige sportliche Konsequenzen von der FIM gemäß den Meisterschaftsbestimmungen geregelt werden."
Der Rennstall stellt jedoch klar, dass sich der Rückzug ausschließlich auf den Grand Prix von Katar bezieht. In Portugal möchte das Team wie geplant wieder an den Start gehen.