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Schweizer Leichtathlet Simon Ehammer verzichtet in Paris auf den Zehnkampf. Der Weltrekordhalter fokussiert sich auf den Weitsprung, um Goldmedaillen-Chancen zu maximieren.
Simon Ehammer hat bekannt gegeben, dass er bei den kommenden Olympischen Spielen nicht mehr im Zehnkampf antreten wird. Stattdessen richtet sich sein Fokus vollständig auf den Weitsprung, um seine Chancen auf die Goldmedaille zu erhöhen. Diese wichtige Entscheidung traf der Schweizer Spitzensportler nach gründlichen Überlegungen mit seinem Trainerteam.
Auf seinem Instagram-Kanal erklärte Ehammer, dass der Zeitplan der Spiele es ihm unmöglich mache, in beiden Disziplinen wettbewerbsfähig zu sein. Er stellte sich die entscheidende Frage, wo er die besten Aussichten hat, sein großes Ziel zu erreichen. Nach sorgfältiger Abwägung aller fachlichen Aspekte fiel die Wahl eindeutig auf die Einzeldisziplin. Diese Neuausrichtung bedeutet für den Mehrkämpfer eine klare Priorisierung, um in Paris am erfolgreichsten sein zu können.
Die Absage zum Zehnkampf ist für Ehammer besonders schwergefallen, da er in beiden Bereichen zur absoluten Weltspitze gehört. In diesem Jahr zeigte er in Torun in Polen einen Hallen-Weltrekord im Siebenkampf mit 6670 Punkten. Im Zehnkampf siegte er in Götzis in Österreich mit 8778 Punkten, was eine Jahresweltbestleistung darstellt. Zusätzlich verbuchte er im Rahmen dieses Zehnkampfs eine Weltbestleistung im Weitsprung mit 8,51 Metern.
Als reiner Weitspringer feierte Ehammer bereits große Erfolge, etwa Silber bei der Europameisterschaft in Birmingham. Bei der Diamond-League-Veranstaltung in Brüssel und den World Ultimate Championships in Budapest belegte er jeweils den dritten Platz. Ob der Athlet in Zukunft wieder an Mehrkämpfen teilnehmen wird, lässt er bewusst offen. Derzeit liegt die gesamte Verantwortung auf der Optimierung der Einzeldisziplin für den großen Titelkampf.