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Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht

Jeder Formel-1-Fahrer muss in der Saison 2026 Nachwuchspiloten für zwei Trainings sein Cockpit überlassen - Wer hat schon ausgesetzt und wer muss noch?

(Motorsport-Total.com) - Freitagsfahrer sind in der Formel 1 nichts Neues, doch seit der Saison 2022 gibt es eine neue Regel, die Nachwuchsfahrern einen besseren Zugang zur Königsklasse verschaffen soll. Jedes Team ist demnach verpflichtet, vier Mal in der Saison einen Nachwuchsfahrer im Freien Training fahren zu lassen.

Foto zur News: Die Freitagsfahrer der Formel 1 2026 in der Übersicht

Luke Browning bekommt auch 2026 wieder Einsätze für Williams Zoom Download

Das geht aus Artikel B1.7.3 c) des Reglements der Formel 1 hervor. In dem heißt es wortwörtlich: "On two (2) occasions in each car entered for the Championship during each Championship, each Competitor must use a driver who has not participated in more than two (2) Championship races in their career."

Das bedeutet, dass jeder Stammfahrer zwei Mal einen anderen Piloten ans Steuer lassen muss, der bislang nicht mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat. Das heißt, dass Red Bull etwa nicht vier Mal Isack Hadjar aussetzen lassen kann: Auch Max Verstappen muss sein Auto bei zwei Gelegenheiten in der Saison abtreten.

Weitere Einsätze über das Kontingent hinaus sind nicht verboten.

Im Vergleich zu den ersten Saisons unter der Regel haben sich die Pflichteinsätze übrigens verdoppelt. Bis 2024 musste jedes Cockpit nur einmal mit einem Youngster besetzt werden, seit 2025 hat sich der Einsatz auf zwei pro Auto und damit vier pro Team erhöht.

Fahrer wie Robert Kubica, der bei Alfa Romeo regelmäßig an Freitagen zum Einsatz kam, gehören nicht mit zum Kontingent. Zwar dürfen auch erfahrene Piloten wie Kubica an Freitagen eingesetzt werden, allerdings zählt das nicht zum vorgeschriebenen Einsatz von Rookies, da er schon weit mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat.

Stammfahrer-Rookies müssen hingegen nicht aussetzen, da sie ihre Pflicht mit ihren ersten Einsätzen im Grunde selbst erfüllt haben. Das gilt 2026 aber nur für Racing-Bulls-Neuling Arvid Lindblad, der als einziger Fahrer sein Formel-1-Debüt geben wird.

In unserer Übersicht kannst du sehen, welcher Formel-1-Stammfahrer 2026 schon für welchen Fahrer Platz machen musste und wem noch einmal Aussetzen in der Saison bevorsteht.

Die Freitagsfahrer in der Übersicht
Team Stammfahrer Freitagsfahrer Grand Prix
McLaren Lando Norris Leonardo Fornaroli Barcelona
Oscar Piastri Leonardo Fornaroli Ungarn
Mercedes George Russell
Kimi Antonelli Frederik Vesti Barcelona
Frederik Vesti Ungarn
Red Bull Max Verstappen Ayumu Iwasa Italien
Isack Hadjar Ayumu Iwasa Barcelona
Ferrari Charles Leclerc Dino Beganovic Österreich
Lewis Hamilton Dino Beganovic Barcelona
Williams Alexander Albon Luke Browning Barcelona
Luke Browning Italien
Carlos Sainz Luke Browning Österreich
Racing Bulls Liam Lawson Ayumu Iwasa Österreich
Arvid Lindblad - -
- -
Aston Martin Fernando Alonso Jak Crawford Japan
Jak Crawford Belgien
Lance Stroll Jak Crawford Österreich
Haas Esteban Ocon Ryo Hirakawa Österreich
Oliver Bearman Ryo Hirakawa Ungarn
Audi Nico Hülkenberg Paul Aron Barcelona
Freddie Slater Mexiko/Brasilien
Gabriel Bortoleto Paul Aron Österreich
Freddie Slater Mexiko/Brasilien
Alpine Pierre Gasly Paul Aron Italien
Franco Colapinto Paul Aron Ungarn
Cadillac Sergio Perez Colton Herta Barcelona
Colton Herta Italien
Colton Herta USA
Valtteri Bottas Colton Herta Ungarn
Colton Herta
Die Übersicht der Freitagsfahrer nach Grand Prix
Rennen Fahrer Team Ergebnis
Australien - - -
China - - -
Japan Jak Crawford Aston Martin 22. (+4,696)
Miami - - -
Kanada - - -
Monaco - - -
Barcelona Leonardo Fornaroli McLaren 5. (+0,853)
Paul Aron Audi 6. (+0,958)
Dino Beganovic Ferrari 8. (+1,415)
Ayumu Iwasa Red Bull 14. (+1,935)
Frederik Vesti Mercedes 15. (+2,001)
Colton Herta Cadillac 21. (+4,334)
Luke Browning Williams 22. (keine Zeit)
Österreich Dino Beganovic Ferrari 9. (+1,258)
Ayumu Iwasa Racing Bulls 15. (+1,841)
Paul Aron Audi 17. (+1,850)
Luke Browning Williams 18. (+2,183)
Ryo Hirakawa Haas 19. (+2,697)
Jak Crawford Aston Martin 20. (+3,406)
Großbritannien - - -
Belgien Jak Crawford Aston Martin 22. (+6,129)
Ungarn Frederik Vesti Mercedes 7. (+1,392)
Leonardo Fornaroli McLaren 16. (+2,815)
Ryo Hirakawa Haas 17. (+2,926)
Paul Aron Alpine 19. (+3,093)
Colton Herta Cadillac 20. (+4,043)
Niederlande - - -
Italien Paul Aron Alpine 10. (+1,169)
Luke Browning Williams 15. (+1,732)
Ayumu Iwasa Red Bull 17. (+1,865)
Colton Herta Cadillac 22. (+6,914)
Spanien - - -
Aserbaidschan - - -
Bahrain - - -
Singapur - - -
USA Colton Herta Cadillac
Mexiko Freddie Slater Audi
Brasilien Freddie Slater Audi
Las Vegas
Katar
Abu Dhabi

Freitagsfahrer gibt es in der Formel 1 seit 2003 und wurden zunächst für kleinere Teams als Ausgleich für teurere Testtage gesehen. Ab 2004 durfte jedes Team, das in der Vorsaison nicht unter den Top 4 der Konstrukteursmeisterschaft gelandet war, einen zusätzlichen dritten Fahrer im Freitagstraining einsetzen.

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Ab 2007 wurde diese Regel gestrichen. Jedes Team durfte dann nur noch mit zwei Fahrern antreten - unabhängig davon, ob es sich um einen Stamm- oder Freitagsfahrer handelt.

Das hat sich bis 2021 nicht geändert. Viele Teams haben es als Chance genutzt, jungen Fahrern schon vorzeitig Kilometer in einem Formel-1-Boliden zu verschaffen, da Testfahrten im Laufe der Zeit immer eingeschränkt waren.

Andere Teams haben es hingegen als gute Möglichkeit gesehen, etwas Extrageld zu verdienen.

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