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24 Rennen stehen seit 2024 im Rennkalender der Formel 1 – zum Leidwesen der Fahrer, denen kaum Zeit für ihre Familien bleiben. „Die hohe Schlagzahl der Rennen geht uns allen an die Substanz“, formulierte es Max Verstappen im Rahmen des Brasilien-GPs.
Als die Formel 1 1950 ihre Premierensaison feierte, standen gerade einmal sieben Rennen im Programm. Zehn Jahre später kam ein weiterer Grand Prix hinzu, 1970 stieg die Zahl der Rennen auf 13, 1982 auf 16, 2012 auf 20, 2021 auf 22 und 2024 schließlich auf 24.
„Bekomme nicht mehr Geld“
Für die Piloten bedeutet das vor allem Reisestress, Jetlag und wenig Freizeit. „Das ist schon viel. Als ich aufwuchs, bestand die GP-Saison aus 16 oder 17 Läufen. Ich verstehe ja, wieso wir inzwischen bei 24 angekommen sind, leider bekomme ich aber nicht mehr Geld, wenn ich nun 24 Rennen fahre oder nur 20“, scherzte Verstappen zwar, hadert aber dennoch mit dem Kalender.
„Als ich noch ein Teenager war, machte es mir nichts aus, an jedem Wochenende zu fahren. Nun sind wir so eingespannt, ich habe aber inzwischen eine Familie. Und die vermisse ich halt, wenn ich unterwegs bin“, so der vierfache Weltmeister. „Klar kann ich die Familie mitnehmen, aber ich bin letztlich an der Arbeit. Also ist die Zeit beschränkt, die ich mit meinen Lieben verbringen kann, selbst wenn ich sie dabei habe.“