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Alleiniger Tabellenführer im Oberhaus ist der FV Bad Schussenried, der mit dem 3:2 gegen Sigmaringen die weiße Weste wahrte. Der Primus hat damit ein kleines Polster – doch die Verfolgergruppe rückte zusammen. Zwei Zähler hinter Sigmaringen (19 Punkte) lauert ein Duo: die SGM Ringschnait/Mittelbuch und der SV Sulmetingen. Während der SVS ein 2:0 gegen Baustetten verbuchte, feierte die SGM einen Last-Minute-Sieg.
Dabei waren im ersten Durchgang in Hohentengen eher die Gastgeber am Drücker. „Ich glaube, es wäre eher verdient gewesen, wenn wir mit einer Führung in die Pause gegangen wären“, sagte Hohentengens Kommandogeber Christian Lehr. Zunächst legte aber Ringschnait/Mittelbuch vor, mehr als der Ausgleich war da für die Hausherren nicht drin. „Unser Torhüter hält ein, zweimal gut“, so SGM-Trainer Markus Stocker.
Lehr sah sein Team auch nach dem Seitenwechsel besser. „Aber wir haben es nicht mehr so geschafft, solche guten Torschüsse wie in der ersten Halbzeit herauszuspielen“, monierte Hohentengens Coach. Lange deutete alles auf ein 1:1 drin, doch Ringschnait/Mittelbuch drehte noch einmal auf. „Die letzten 20 Minuten haben wir dann mehr Druck gemacht und sind noch glücklich zum 2:1-Sieg gekommen“, so Stocker, der aber einräumt: „Generell wäre ein Unentschieden auch in Ordnung gewesen.“
Ganz anders war die Lage im Kellerduell zwischen Muttensweiler/Hochdorf und Hundersingen. „Wir haben die erste Viertelstunde voll verpennt“, ärgerte sich Sportfreunde-Trainer Jonathan Guth. Nur folgerichtig: die SGM-Führung. „Dann haben wir aber das Spiel komplett aus der Hand gegeben und Glück gehabt, dass wir den Ausgleich nicht bekommen haben“, gestand SGM-Coach Oliver Schwarz. Doch wirklich gefährlich wurde Hundersingen nicht. „Wir hatten einige Halbchancen, aber nichts total Zwingendes“, so Guth.
Stattdessen machte Muttensweiler/Hochdorf nach der Pause mit vier Treffern alles klar. „In der Halbzeit haben wir zwei, drei Sachen angesprochen und diese auch in der zweiten Halbzeit sehr gut umgesetzt. Wir waren in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft und haben in der Höhe auch verdient gewonnen“, lobte Schwarz. Guth war dagegen bedient: „Nach dem 0:2 hat es uns den Stecker gezogen. Da kam kaum mehr Gegenwehr.“
Ebenfalls ohne Gegentor blieb zudem die FC Krauchenwies/Hausen a.A./Göggingen beim 4:0 gegen Gutenzell/Schönebürg. „Die ersten zehn Minuten waren eher von Hektik geprägt – und von heißen Emotionen“, so FC-Kommandogeber Jörg Schreyeck. Bis zur Pause stellte sein Team dann auf 3:0 und sorgte so für die Vorentscheidung. „In der zweiten Halbzeit hat Gutenzell mehr Druck gemacht haben und natürlich uns auch ein bisschen in die eigene Hälfte gedrückt. Aber wir waren über Konter gefährlich.“ So wurde es am Ende ein 4:0, „aber wir hätten auch noch zwei oder drei Tore mehr machen können“, so Schreyeck.