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Der FC Bayern muss im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund zwei frühe Rückschläge verkraften. Ismail Saibari und Serge Gnabry verletzen sich innerhalb kurzer Zeit und müssen ausgewechselt werden.
Der Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund entwickelt sich für den FC Bayern zu einem echten Verletzungsdrama. Nachdem bereits Ismael Saibari in der ersten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden musste, hat es nur wenige Minuten später den nächsten Münchner Offensivspieler erwischt. Serge Gnabry konnte die Partie ebenfalls nicht fortsetzen.
Der deutsche Nationalspieler musste nach rund 30 Minuten auf dem Rasen behandelt werden. Laut Sky handelte es sich bei ihm um Probleme am rechten hinteren Oberschenkel.
Schnell wurde deutlich, dass es für den 31-Jährigen nicht weitergehen würde. Interimstrainer Aaron Danks war damit innerhalb kürzester Zeit zum zweiten verletzungsbedingten Wechsel gezwungen. Für Gnabry kam Josip Stanisic in die Partie.
Bereits zuvor hatte der Rekordmeister einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. Saibari verletzte sich im Zweikampf mit Dortmund-Torhüter Gregor Kobel offenbar am Knöchel und musste ausgewechselt werden – Nathaniel Brown übernahm seinen Platz.
Besonders besorgniserregend: Saibari konnte das Spielfeld nicht selbstständig verlassen und musste von zwei Bayern-Betreuern gestützt werden. Anschließend begab sich der Offensivspieler direkt in die Katakomben. Nur wenig später folgte ihm Gnabry.
Wie schwer sich die beiden Profis verletzt haben, ist bislang nicht bekannt.
Für die Münchner kommt der doppelte Verletzungsschock zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Schon vor dem Spitzenspiel mit Dortmund war die personelle Situation angespannt. In Jamal Musiala und Luis Díaz fehlen zwei wichtige Offensivkräfte bereits seit längerer Zeit.
Hinzu kommt, dass Kapitän Manuel Neuer aufgrund seiner anhaltenden Fußprobleme ebenfalls nicht zur Verfügung steht.
Für Danks, der den erkrankten Vincent Kompany weiterhin an der Seitenlinie vertritt, wird die personelle Planung damit zunehmend komplizierter.
Von Vjekoslav Keskic