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Zum dritten Mal in Serie bleibt Schalke in der Bundesliga ohne Sieg. Gegen Mainz setzte es eine 0:1-Niederlage.
Kenan Karaman resümierte am Ende: „Ein Spiel zum Vergessen. Das war unsere schlechteste Leistung.“ Ein deutliches Fazit, mit dem er am Ende allerdings recht behält, denn tatsächlich erwischte Schalke gegen Mainz einen rabenschwarzen Tag. Außer einer: Loris Karius.
📌 Fakten zu Loris Karius
Die Festspiele des Schalker Torhüters starteten gegen seinen Ex-Klub schon nach wenigen Sekunden. In den ersten zwei Minuten der Partie parierte Karius in gleich drei Eins-gegen-Eins-Situationen glänzend, verhinderte so einen Horrorstart des S04. Auch im Anschluss zeigte der 33-Jährige eine tadellose Leistung, war immer zur Stelle, wenn er es sein musste – und auch mal dann, wenn der ein oder andere Torhüter sicher schon geschlagen gewesen wäre.
Es ist sicher keine Übertreibung zu behaupten, dass Schalke an diesem Tag gut und gerne vier, fünf Gegentore hätte kassieren können. Doch Karius hatte andere Pläne. Stattdessen kassierten die „Knappen“ am Ende nur ein Gegentor, bei dem Schalkes Nummer eins übrigens keine Chance hatte. Das Problem: Wenn in der Offensive nichts los ist, nützen all die Glanztaten des Loris Karius nichts.
Die große Frage ist nun: Wo soll das alles noch hinführen? Oder besser gesagt: Was muss Karius in den kommenden Wochen noch machen, damit sein Ex-Coach und heutiger Nationaltrainer Jürgen Klopp endlich anruft? Fest steht eins: Mit Leistungen wie dieser muss Karius fast schon in den DFB-Kader berufen werden. Klar, bis zu den nächsten Länderspielen (13. November) ist es noch etwas hin. Die Bewerbungsphase dürfte allerdings schon jetzt begonnen haben. Gut für Karius.
Wie viele seiner Teamkollegen enttäuschte gegen Mainz indes auch Junior Dina Ebimbe. Der Sommerneuzugang steht auf Schalke nun vor seinem ersten Charaktertest.