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Lothar Matthäus hat sich zur Trennung von Markus Krösche geäußert. Der Rekordnationalspieler sieht Unruhe im Verein – und warnt dessen Nachfolger in Frankfurt.
Lothar Matthäus hält die Trennung zwischen Eintracht Frankfurt und Markus Krösche (46) für das Ergebnis eines zerrütteten Verhältnisses – und sieht die Ursachen nicht allein beim Sportvorstand. Gegenüber Bild sagte der Rekordnationalspieler, die Unruhe sei "teilweise – das befürchte ich – von anderen Leuten aus dem Verein" ausgegangen.
Nicht alles sei zuletzt perfekt gelaufen, räumte Matthäus ein. "Bei dem, was er für den Verein geleistet hat, hat mich das Ausmaß der Kritik aber verwundert." Wer am Main übernimmt, bekommt es demnach schwer: "Krösches Nachfolger steht vor einer Herkulesaufgabe."
Die SGE hatte Krösche am 18. Oktober auf eigenen Wunsch freigestellt, der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht in angepasster Form fort. Laut Sky sind noch vier Kandidaten für die Krösche-Nachfolger im Rennen.
Top-Kandidat ist demnach Christopher Nachfolger-Favorit Christopher Spycher von den Young Boys Bern, mit dem bereits Gespräche laufen. Eine Entscheidung könnte am Wochenende fallen.
Einen Korb des Schweizers, wie vom Blick berichtet, gibt es dem Pay-TV-Sender zufolge nicht – Spycher habe sich schlicht noch nicht festgelegt. Benjamin Weber vom FC Augsburg gilt als "kalte Spur". Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg und Andreas Schicker von der TSG Hoffenheim kämen nur bei einer Absage Spychers infrage.
Krösche selbst steht vor einem Engagement beim AC Mailand. Die finanziellen Eckdaten eines Dreijahresvertrags sollen stehen, offen sind die Entschädigung für Frankfurt und die Frage, ob Sportdirektor Timmo Hardung mitgeht. Matthäus traut ihm den Job zu: "Für AC Mailand wäre er das in der aktuellen Situation umso mehr."